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Popmusik-Spezial (1/5) „Über Sex kann man nur auf Englisch singen“

Woher kommt der Trend zum deutschsprachigen Pop? Was sagt er über unsere Gesellschaft aus? Und wie identitätsstiftend ist eigentlich Helene Fischer? Die Popmusik höchstpersönlich steht Rede und Antwort.

Von Mike Herbstreuth

1995: Die Band „Tocotronic“ findet, man könne über Sex „nur auf Englisch singen/Allzu leicht kann’s im Deutschen peinlich klingen“, und „Die Sterne“ singen kurz darauf: „Ich scheiß auf deutsche Texte“. 2004: Die Initiative „Musiker in eigener Sache“, zu der u.a. Xavier Naidoo, Udo Lindenberg und Peter Maffay gehören, fordert eine Quote für deutschsprachige Musik in Radio und Fernsehen – diese Musik sei „skandalös unterrepräsentiert“. Dies führt sogar zu einer Bundestagsdebatte.

2017: 15 der 20 erfolgreichsten Alben in Deutschland stammen von deutschsprachigen Musikerinnen und Musikern. Was hat sich da verändert und warum? In einer Radio-Show mit Popmoderator und deutsch singenden Musikgästen und Musikforschern sucht die Sendung nach Antworten für die Entwicklungen in der deutschsprachigen Popmusik.

 

„Über Sex kann man nur auf Englisch singen“
Deutsche Popmusik im Wandel
Von Mike Herbstreuth

Regie: Philippe Bruehl
Es sprachen: Amiaz Habtu, Christoph Wittelsbürger und Maya Bothe
Ton und Technik: Gunther Rose, Katharina Lueg und Jens Müller
Redaktion: Klaus Pilger

Produktion: Dlf 2019

© Deutschlandfunk, Freistil, 2.6.2019

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