Antike Theater, gotische Kathedralen, aristokratische Festsäle, moderne Konzerthäuser: Musik erklingt durch die Jahrhunderte in ganz unterschiedlichen Bauwerken und Räumlichkeiten. Und…
Jack Kerouac bevorzugte zum Schreiben das Geräusch der Eisenbahn, andere entwerfen ihre Texte beim Rhythmus des eigenen Schrittes, Jochen Distelmeyer schrieb seinen Roman „Otis“ erst auf, nachdem er sich über hundert Seiten auswendig vorsagen konnte, Breton schrieb vor der Geräuschkulisse der Pariser Cafés.
Von Malte Oppermann
Und wieder andere Autoren schreiben bei bestimmter Musik am besten … Zufall? Angst vor der Stille, diesem Pendant zum leeren Blatt? Ein mäandernder Versuch über die Bedeutung der Akustik fürs Denken.
© SWR2, Essay, 25.2.2019
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