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„Auf den tiefinneren Wegen der Gitarre“ Federico García Lorca und die Volksmusik

Zum 125. Geburtstag des Dichters, von Florian Heurich. Seine Lyrik steckt voller Musik, in seinen Theaterstücken tauchen oft traditionelle Weisen auf, und als leidenschaftlicher Sammler hat er viele alte Volkslieder vor dem Vergessen bewahrt.

Federico García Lorca ist mit der Musik und dem Brauchtum seiner Heimat Andalusien aufgewachsen, sah sich selbst bisweilen mehr als Musiker denn als Dichter und hat insbesondere im Flamenco eine Inspirationsquelle gefunden. Ein gemeinsam mit Manuel de Falla organisiertes Flamenco-Festival im Jahr 1922 war der Höhepunkt seiner Beschäftigung mit dieser Musik aus Südspanien.
Florian Heurich geht anlässlich von Lorcas 125. Geburtstag zusammen mit dessen Nichte Laura und dem wie Lorca aus Granada stammenden Dirigenten Pablo Heras-Casado den Spuren der Volkskunst und Volksmusik in Leben und Werk dieses Dichters nach.



© BR Klassik, Musik der Welt, 10.6.2023

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