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„Aus dem tiefsten Inneren einer Höhle“ Grotte song or the underground voices der französischen Performance-Künstlerin Claire Serre

Mit den Stimmen von: Gérard Gorsse, François Villeneuve, Sandra Laborier, Delphine Dora, Esther Haller, Natalie Rubchenko, Necef Mengüverdi, Carlos Entringer, Rebecca Bremin, Daniel Pantaleoni, Sara Steinmoen, Odile Jacquot, Cécile Babiole, Gaëlle Coëffeur, Alice Quérel, Caroline Tricotelle, Corinne Castel, Marion Lacas, Véronique Guillien, Malika Lahcen.

Grottengesang oder die unterirdischen Stimmen ist eine unterirdische Passage, die a cappella von einem Frauenchor gesungen und vertont wird. Das Stück ist inspiriert von mittelalterlichen Gesängen, zwischen Fabel und gesungenem Gedicht, es erzählt die Höhlenlegende. Die Stimmen bilden eine unterirdische Landschaft, wie das Innere eines riesigen, vibrierenden und feuchten Körpers.

Kehlige, knöcherne, geblasene und geschriene Stimmen bevölkern diesen fantastischen Ort, der der Ursprung unserer Wünsche und Ängste ist. Wir gehen langsam durch die Dunkelheit, entlang eines tiefen und heiseren Geräuschs, angezogen vom beruhigenden Klicken der Wassertropfen, der Zunge, die gegen den Gaumen klatscht, nahe am Mikrofon. Dann dringt eine Stimme durch den Hohlraum zu unseren Ohren, kraftvoll und sinnlich. Um den Weg zurückzufinden, singen wir das Reigenlied, das wir seit unserer Kindheit kennen.



© Ö1, Zeit-Ton, 18.9.2022

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