Bandcamp: The Best Jazz, April 2025
Dave Sumner mit seinen Favoriten für den April und neue Musik von u.a. Enemy, Crispell + Andersson + Østergaard, Myra Melford,
Vilhelm Bromander Unfolding Orchestra und Gustavo Cortiñas. Am Schluss gibt es mehr Links zu neuer Musik.
So symbolisch für die moderne Jazzszene wie kaum etwas anderes ist die Tatsache, dass der historisch bedeutsame Begriff „The New Thing“ heutzutage so viele verschiedene Bedeutungen haben kann. Die Kolumne vom April liefert diesbezüglich ebenso gute Zahlen wie alle meine bisherigen Beiträge und spiegelt die Bandbreite der Innovationen wider, die aus so vielen verschiedenen Teilen der Welt in die Jazzmusik einfließen. Fangen wir an. © Text: Dave Sumner.
Weitere empfehlenswerte Alben:
Diese wunderbare Aufnahme des Sonic Chambers Quartet – wild melodisch und rhythmisch dynamisch – ist das jüngste Beispiel dafür, warum das Label 577 Records aus Brooklyn für Fans von Avantgarde und freier Improvisation ein Muss ist. Wer solide Old-School-Straight-Ahead-Musik sucht, liegt mit dem Saxophonquartett The Empress, das sich an klassischen Jazzstandards versucht (veröffentlicht beim britischen Label Cellar Music Group), genau richtig. Das in Montreal ansässige Ensemble l’Oumigmag ist zurück mit seiner einzigartigen Mischung aus Jazz, Minimalismus, Ambient, Folk und Kammermusik (veröffentlicht bei Nik Bärtschs Ronin Rhythm Records). Diese Bassklarinette, Vibraphon und Bass-Session des Trios Christer Bothén, Kjell Nordeson und Kansan Zetterberg ist sowohl aufregend als auch verführerisch und eine von zwei Aufnahmen in dieser Rubrik für das Stockholmer Label Thanatosis. Lisa Mezzacappas Queen Bee Records hat einen ambitionierten Veröffentlichungsplan für 2025 aufgestellt, darunter dieses Highlight für Fans perkussionsorientierter Musik: eine Live-Performance von Jordan Glenns BEAK, einem Ensemble, zu dem der Vibraphonist Mark Pascucci-Clifford, der E-Gitarrist Karl Evangelista und die Bassistin Mezzacappa gehören. © Text: Dave Sumner.