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„Bis wieder einer lacht“ Der schwedische Regisseur Roy Andersson

Wer einmal einen Film von Roy Andersson gesehen hat, vergisst ihn nicht mehr. Bleiche Figuren stehen hilflos in verstörenden Szenerien. Auf dem schmalen Grat zwischen absurder Komik und Tragik erzählt Andersson von Scheitern, Schuld, Schmerz – und von Momenten des Glücks.

Von Martin Becker und Tabea Soergel

Das Feature begleitet den Filmemacher Roy Andersson, der am 31. März dieses Jahres 75 Jahre alt wird und zuletzt den Goldenen Löwen der Internationalen Filmfestspiele von Venedig gewann, bei den Dreharbeiten zu seinem neuen Spielfilm „Über die Unendlichkeit“. In seinem Stockholmer Studio erzählt der Regisseur von seiner Jugend als Arbeiterkind, verrät seine grenzenlose Menschenliebe und beweist einen unverwüstlichen Humor – nicht zuletzt beim Vortrag ganz neuer, bisher noch nicht veröffentlichter Filmszenen. Die Autoren der Sendung fragen sich dabei verblüfft: Gibt es irgendetwas, was dieser Mann nicht lustig findet? Wie bewahrt er seinen Optimismus angesichts der Düsternis der Welt? Ein Programm über künstlerischen Eigensinn und magische Momente, über die Träume der kleinen Leute sowie über Nutzen und Nachteil des Lachens.

 

© WDR 3, Kulturfeature, 31.3.2018

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