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Boris Vian „Es kann passieren, dass man stirbt“ Zum 100. Geburtstag des Multitalents Von Almut Ochsmann

In den Kellerkneipen von Saint-Germain-des-Prés spielt in den 1940er-Jahren ein junger, blasser Mann Trompete. Der Arzt hat es ihm verboten: Herzschwäche. Doch er ist leidenschaftlicher Jazztrompeter, er ist Schriftsteller, Ingenieur und Schauspieler, Chansonnier und Querdenker: Boris Vian. 

Er konzertiert mit Miles Davis und Duke Ellington und diskutiert mit Jean-Paul Sartre. Sein Liebesroman „Der Schaum der Tage“ wurde mehrfach verfilmt und vertont. Vians Sprache ist bildreich, surrealistisch und fantasievoll – und voller Musik. Sein Motto: „Denke stets an das, woran andere nicht denken“.

© SWR 2, Thema Musik, 3.3.2020

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