Das 2. Berliner Metamusik-Festival 1976 „Perkussion“
Von Thomas Groetz. Nach dem ersten, erfolgreichen „Metamusik Festival” von 1974 stellte der RIAS-Redakteur und Musikkurator Walter Bachauer zwei Jahre später erneut ein Programm zusammen, das genreübergreifend zeitgenössische Neue Musik mit sogenannter traditioneller Musik unterschiedlicher Kulturen verknüpfte.
„Weltmusik kommt nicht aus dem hybriden Verschnitt von Klängen und Skalen – sie kann nur aus der Arbeit des kompositorischen Denkens hervorgehen.“ (Walter Bachauer).
Im Fokus stand diesmal der Aspekt des Rhythmischen, der sowohl mit der europäischen Erstaufführung von Steve Reichs „Music for 18 Musicians” als auch mit indonesischem Gamelan oder dem „Ghana Dance Ensemble” zum Tragen kam. Ein Höhepunkt des Festivals war neben japanischer Avantgarde-Musik die auf Riesentrommeln musizierende Gruppe „Ondeko-Za”.
© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 5.11.2024