Das besondere Konzert: Werke von James Tenney, György Ligeti, Unsuk Chin.
„In dieser musikalischen Form gibt es keine Ereignisse, sondern nur Zustände; keine Konturen und Gestalten, sondern nur den unbevölkerten, imaginären musikalischen Raum; und die Klangfarben, die eigentlichen Träger der Form, werden – von den musikalischen Gestalten gelöst – zu Eigenwerten.“
Das schrieb György Ligeti über sein Orchesterwerk „Atmosphères“, das beim Musikfest der Alten Oper Frankfurt eine zentrale Rolle spielte. Nur neun Minuten ist es lang, aber von bahnbrechender Klangutopie.
Zum besseren Hören habe ich die 3 Werke hintereinander geschnitten, ohne Moderation also.
Marisol Montalvo, Sopran
Leitung: Christoph Eschenbach
James Tenney: Analog #1 (Noise Study)
Ligeti: Atmosphères
Unsuk Chin: Le Silence des Sirènes
© HR 2, Konzert, 10.11.2020
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… schon sehr speziell …, aber ich mag das.
Das habe ich mir beim Anhören auch gedacht und deshalb die Moderation herausgeschnitten. So kann man diese Musik viel besser genießen!