Der Bebop-Außenseiter – Erinnerungen an den Pianisten Elmo Hope
Zusammen mit seinen Freunden Bud Powell und Thelonious Monk hat Elmo Hope die Sprache des Bebop auf dem Klavier entwickelt. Doch jazzgeschichtlich ist er bis heute ein Geheimtipp. Am 27. Juni 2023 wäre sein 100. Geburtstag. Von Odilo Clausnitzer
Elmo Hope gilt als kreativer Individualist des modernen Jazz-Pianos. Doch seine Karriere blieb überschattet von Drogenproblemen und mangelnder öffentlicher Anerkennung. Auf seinen Platten ist er an der Seite bedeutender Zeitgenossen wie Clifford Brown, Sonny Rollins oder John Coltrane zu hören; er hinterließ rund 75 Kompositionen. Für den Schlagzeuger Philly Joe Jones, der mit ihm spielte, war Hope das „eigentliche Genie“ des Bebop-Klaviers. Er starb 1967, fast vergessen, mit nur 43 Jahren.
© WDR 3, Jazz, 28.6.2023
Mo Is On | 2:48
Elmo Hope Trio
De Dah | 4:51
Lou Donaldson/Clifford Brown Quintet
Carvin‘ The Rock | 2:54
Elmo Hope Trio
Low Tide |3:24
Elmo Hope Quintet
Huh | 3:46
Elmo Hope Trio
Minor Bertha | 3:00
Elmo Hope Trio
Yesterdays | 3:09
Elmo Hope & Bertha Hope
Sims-A-Plenty | 6:15
Harold Land Quintet
A Kiss For My Love | 3:23
Elmo Hope Trio
Monique | 3:05
Elmo Hope Ensemble
One Down | 7:22
Harold Land Quintet