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DerStandard: John Scofield „Swallow Tales“ Wenn die Moderne nostalgisch wird / Aktualisiert

Das ganze Album Swallow Tales wurde an nur einem Nachmittag aufgenommen; eigentlich arbeitet John Scofield an ihm jedoch seit 40 Jahren. Vor ungefähr vier Dekaden lernte der mittlerweile 68-jährige US-Gitarrist als Student den Bassisten und Pädagogen Steve Swallow kennen. Es waren die wilden 1970er, der 20-jährige Scofield absolvierte seine Lektionen aber am renommierten Berklee College. Mit Swallow zu spielen brachte ihn in Verbindung mit eher friedvollen Songideen.

Von Ljubiša Tošić

Bis zum aktuellen Trioalbum mit Swallow und Drummer Bill Stewart gab es natürlich Wilderes zu tun. Scofield changierte zwischen abstraktem Modern Jazz, hitziger Fusion und funkiger Coolness. Lange war er eine Art „musicians’ musician“, bekannt unter Kollegen als eigenwillig. Ins Scheinwerferlicht der Extraprominenz zog ihn jedoch erst Miles Davis, der eines Abends mit Damen und Typen, die man besser nicht nach der Uhrzeit fragt, im Club erschien, wo Scofield mit Saxofonist Dave Liebman vor eher schütterer Kulisse spielte….

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© DerStandard, Kultur, 15.6.2020

 

Hier noch ein Beitrag von Deutschlandfunk Kultur / Tonart zur neuen CD von John Scofield. Merci an Hardy.

Link zum Player

https://youtu.be/zDN8mEjpNKY

 

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2 Kommentare zu „DerStandard: John Scofield „Swallow Tales“ Wenn die Moderne nostalgisch wird / Aktualisiert

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