Radiotipps

Die Radiotipps für den 20.6.2025

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Klangkunst

„Siestaria: Dreamwaves“ Von Florencia Curci und Tatiana Heuman
Stimme: Aylin Esener Wortaufnahmen: Lukas Wilke
Deutschlandfunk Kultur 2025 (Ursendung)

„Falle nun mit mir in die wohlige Dunkelheit hinter deinen Augen.“ Eine warme Stimme lädt uns ein zu einer Traumreise durch die ganze Nacht − weg von Produktion und Effektivität. Zwischen 0 und 5 Uhr entfaltet sich die Kraft des kollektiven Träumens.


14:05 Uhr Ö1 In Concert

Das Benny Golson Quartett im Jahr 2000 beim Generations Festival in der Schweiz
Am 6. Oktober 2000 gastierte der US-amerikanische Tenorsaxofonist Benny Golson zusammen mit drei Landsleuten, Pianist Don Friedman, Schlagzeuger Billy Drummond sowie Kontrabassist Marc Abrams, beim Generations Festival im schweizerischen Frauenfeld. Golson spielte vorwiegend Eigenkompositionen – was bei ihm wenig verwunderlich ist, da einige der Stücke des im September 2024 95-jährig verstorbenen Musikers zu Jazzstandards geworden sind: Drei davon – „I Remember Clifford“, „Whisper Not“ und „Along Came Betty“ – waren auch in Frauenfeld zu hören.


19:00 Uhr HR 2 Hörbar

Vertrauen in den Jazz mit Schlagzeuger Konstantin Kölmel & mehr Musik grenzenlos
„Confidence“ heißt das Debütalbum des Konstantin Kölmel Projects, auf dem der junge Schlagzeuger aus Sinzheim eine feine Mischung aus Jazz, Funk und Rhythm&Blues präsentiert.


20:00 Uhr HR 2 Konzertsaal

„Beyond time and space“ – Das Bridges-Kammerorchester und Gäste
Bridges-Kammerorchester; Dirigentin: Zahia Ziouani

Gabriel Mientka: Istanbul
Hindol Deb, Peter Klohmann, Alireza Meghrazi: Alterity 2.0 „Charukeshi’s Castle“ (2023) Uraufführung
Ludwig van Beethoven: 5. Klavierkonzert, 2. Satz – transkulturelles Arrangement von Johanna-Leonore Dahlhoff
Gervasio Tarragona: Milonga Alfredo
Ceren Türkmenoğlu: Solstice (Sonnenwende)
Solistin: Ceren Türkmenoğlu, Rebab
Walid Khatba: Regentanz
(Aufnahme vom 12. April 2025 aus dem hr-Sendesaal, Frankfurt)
In seinem neuen Konzertprogramm überwindet das Bridges Kammerorchester einmal mehr Grenzen: die Grenzen zwischen Kontinenten, Regionen und Nationen, die zwischen Klassik und Moderne und auch die Grenzen des traditionellen Kompositionsprozesses. Highlights sind die Musik der Violinistin, Rebab-Spielerin und Gastkomponistin Ceren Türkmenoğlu und das virtuose Spiel des berühmten Tar-Spielers Sahib Pashazadeh.


20:03 Uhr WDR 3 Konzert

ACHT BRÜCKEN Festival: Lichtphänomene in Neuer Musik mit dem Trio Phanos
Georg Friedrich Haas: ins Licht
Marina Khorkova: Schwärze zerbricht I Kompositionsauftrag von ACHT BRÜCKEN | Musik für Köln; Uraufführung
Kaija Saariaho: Light and Matter
Dieter Ammann: après le silence
Georg Friedrich Haas: ins Licht
Trio Phanos
Aufnahme vom 13. Mai aus dem Kölner Funkhaus


20:03 Uhr Bayern 2 Salon „Hörspiel & Podcast

Wild Wild Web – Geschichten aus dem Internet. Staffel 5, Folge 3
Bad Bromance: Elon Musk, Peter Thiel und ihr Weg an die Macht – Teil 1
Von André Dér Hörmeyer Regie: Ron Schickler BR 2025

Bei unserer Lebensweise ist es sehr angenehm, lange im Voraus zu einer Party eingeladen zu werden
Von Jane Bowles/Katharina Franck

Komposition: Ulrike Haage, Katharina Franck
Regie: Ulrike Haage BR 1999


20:03 Uhr SWR Kultur Abendkonzert

Pfingstfestspiele Baden-Baden – 100 Jahre Pierre Boulez
SWR Symphonieorchester; Leitung: François-Xavier Roth

Pierre Boulez: Rituel in memoriam Bruno Maderna für Orchester in 8 Gruppen
Gustav Mahler: Sinfonie Nr. 7
(Konzerte vom 4. Juni 2013 im Konzerthaus Freiburg und vom 28. Mai 2022 im Festspielhaus in Baden-Baden)


20:05 Uhr Deutschlandfunk Feature

„Domestizierte Globetrotter“ Unterwegs auf Campingplätzen
Von Ulrich Land Regie: Uta Reitz Deutschlandfunk 2022

Camping ist bei den Deutschen beliebt wie eh und je. Luxuskarossen drohen, die eingefleischten Zeltpuristen vom Platz zu drängen. Wie lange geht das noch gut? Ein Lagebild von Deutschlands Campingplätzen.


21:05 Uhr Deutschlandfunk On Stage

Westafrikanische Funk-Fusion: Roger Damawuzan (TGO)
Aufnahme vom 4.7.2024 beim Rudolstadt Festival
Am Mikrofon: Babette Michel

In den 1970er-Jahren entstand im westafrikanischen Togo ein neuer Sound: Einheimische Rhythmen wie Gazo, Akpesse und Kamou wurden mit amerikanischem Soul sowie dem von Fela Kuti geprägten Afrobeat verbunden. Roger Damawuzan, Jahrgang 1952, gilt als prägende Persönlichkeit dieser Musik. Gleich seine erste Single „Wait for me“ wurde zum Hit. Auch als Studio- und Labelgründer hat Damawuzan die Szene sowohl in Togo als auch im benachbarten Benin beeinflusst. Und auch mit seinen über 70 Jahren singt der Afrikaner immer noch fast so kraftvoll wie damals…


22:00 Uhr ByteFM The Good Nightz mit Sebastian Hampf

Celebration Generation
Wie schnell man sich ungeplant in einem Sound verlieren kann, ist mir neulich wieder klar geworden, als ich über einen alten Trance-Track gestolpert bin und es mich dann von einem zum anderen führte – da bin ich in ein kleines Rabbithole gefallen und daraus entstand diese Sendung. Rave-, Trance- und Techno-Klassiker der frühen 90er, die für mein jugendliches Ich wichtig waren, präsentiere ich Euch heute.


22:03 Uhr WDR 3 Jazz

Female Grooves – Aktuelle Jazz-Schlagzeugerinnen
Bei „Jazz“ und „Schlagzeug“ kommen Vielen vermutlich vor allem Männer in den Sinn. Aber es gibt international auch hervorragende Jazz-Schlagzeugerinnen. Thomas Loewner stellt eine kleine Auswahl vor. Die Stilistik variiert wie die Herkunft der Musikerinnen: von straight-ahead-Grooves der Amerikanerin Terri Lyne Carrington oder ihrer schwedischen Kollegin Cornelia Nilsson über teils von Hip Hop beeinflusste Beats von Savannah Harris aus New York, bis hin zu von traditioneller koreanischer Musik inspirierten Rhythmen der in Amsterdam lebenden Schlagzeugerin Sun-Mi Hong.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Milestones

„Tonpoet einer neuen Freiheit“ Zum 10. Todestag von Ornette Coleman. Mit Bert Noglik.

Der US-amerikanische Altsaxofonist Ornette Coleman (1930-2015) hat den Kurs des Jazz verändert wie nur wenige vor ihm: Seine Musik glich einer Neuverortung der Klänge, mit der er Hierarchien zum Einsturz brachte und der Improvisation eine zuvor ungeahnte Freiheit erschloss. Bereits mit Platten wie „The Shape Of Jazz To Come“ von 1959 stellte sich Coleman an die Spitze der Avantgarde. Der Titel seines ein Jahr später aufgenommenen Albums „Free Jazz“ gab einer ganzen Jazz-Richtung den Namen. Dabei wollte er Musik keineswegs in einen Begriff zwängen, sondern die Klänge von der Bindung an einen Stil befreien. Mit seiner „Prime Time“-Band ging es ihm um eine Synthese aus Körperlichkeit und Intellekt, Komplexität und Signifikanz. Im Bestreben, die Kontexte seines Schaffens zu erweitern, hat er mit wechselnden Gruppen, aber auch mit dem London Symphony Orchestra und so unterschiedlichen Musikern wie Pat Metheny und Joachim Kühn zusammengearbeitet.


23:00 Uhr HR 2 Doppelkopf

Am Tisch mit Alex Aßmann, Autor, RAF
Alex Aßmann kommt im Mai 1977 zur Welt, wenige Monate vor dem Deutschen Herbst mit dem Tod von Andreas Baader und Gudrun Ensslin im Gefängnis Stuttgart Stammheim. Heute lebt der habilitierte Erziehungswissenschaftler im Odenwald und schreibt Bücher.


23:03 Uhr Bayern 2 Nachtmix

Der Bayern2 Nachtmix zum Ende der bayerischen Pfingstferien. Mit Barbara Streidl
Es geht um die Rückkehr aus dem Urlaub und die vielleicht ungestillte Sehnsucht nach idyllischen Orten. Musikalisch begleitet durch verschiedene Songs von den Düsseldorf Düsterboys, Julia Holter und Peter Fox, reflektiert die Sendung über Eskapismus und die Verbindung zu Seen und Küsten.


23:03 Uhr WDR 3 Open

Podcast: This Band is Tocotronic
Folge 2 – REBELLION: Wir kommen, um uns zu beschweren

Mitte der Neunziger definiert das Musikfernsehen den Teen Spirit. Wer als Band etwas werden will, ist nicht mehr auf die Radiocharts angewiesen. Dafür auf Bildschirmzeit. Video killed the radio star! Nirvana nehmen ihr legendäres Unplugged-Konzert für MTV auf, Tocotronic nehmen ihre erste EP auf – und singen lässig: „Du bist hier nicht in Seattle, Dirk“. Nein, Hamburg ist nicht Seattle und Arne, Jan und Dirk sind nicht Nirvana. Aber eins haben die beiden Bands gemeinsam: Sie lassen sich nicht gern vereinnahmen. Teil einer Jugendbewegung sein, ist natürlich trotzdem schön: Hallo Hamburger Schule! Hallo Plattenfirma! Drei Alben müssen unbedingt schnell herausgebracht werden. Und es gibt reichlich Anerkennung: Vom Musikmagazin Spex, von der Bravo – und von VIVA. And the winner is: TOCOTRONIC! Aber nicht um jeden Preis…


23:03 Uhr Ö1 Sound Art: Zeit-Ton

Die emotionale Musik des Dino Spiluttini im „Zeit-Ton“-Porträt
Selbstzweifel, Verzweiflung, Resignation, Depression, Tod. In seiner Musik widmet sich Dino Spiluttini oft Themen, die man in der Regel lieber vor der Öffentlichkeit versteckt. „Christmas Drones for the Sad and Lonesame“, „Modular Anxiety“, „All I Want is to Be a Happy Man“, „No Horizon“ – es ist Musik, in der man sich in den dunklen Momenten des Lebens widergespiegelt sieht; die einen Rückzugsort bildet und Trost spendet. 015 zeigte Dino Spiluttinis Mutter ihrem Sohn in einer Kirche jene beiden Plätze, die sie kurz davor für seine und ihre Urne reservieren hat lassen. Bei dem Musiker löste dies eine intensive Beschäftigung mit dem Tod aus, die sich 2019 in dem Album „Heaven“ verdichtete, Spiluttinis erste Veröffentlichung bei Editions Mego.


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