Radiotipps

Die Radiotipps für den 9.4.2025

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.


19:00 Uhr radio 3 Freiheit Deluxe

Marina Weisband – „Freiheit Ist Gruselig“
Bekannt wurde sie als Piratin mit revolutionären Ideen für die Politik, inzwischen bringt Marina Weisband in ihren Aktivitäten Klarheit, Kreativität und Engagement zusammen: Sie ist Autorin, Politikerin, Psychologin und vor allem „Bildnerin“, wie sie selbst sagt. Denn bei allem ist Bildung und politische Teilhabe ihre Berufung – dafür steht auch ihr Demokratieprojekt „aula“, das sie seit zehn Jahren an Schulen gestaltet. Seit dem Einmarsch Russlands in der Ukraine 2014 setzte sie sich immer wieder hellsichtig für eine Unterstützung ihres Heimatlandes ein und warnte vor einem naiven Umgang mit Putin.


19:00 Uhr HR 2 Hörbar

Sneak Preview auf „Chet Baker Re:imagined“ & mehr Musik grenzenlos
Heute hören wir schon mal in ein Album rein, das am Freitag erscheint: die Compilation „Chet Baker Re:Imagined“ von Blue Note Records. Die Verantwortlichen dort suchen immer wieder nach Wegen, Jazz neu zu interpretieren und an ein junges Publikum zu bringen.


19:04 Uhr Bayern 2 Zündfunk

„Mein Ding mit 16“: Regisseurin Barbara Eder über Punkrock
Mit Oliver Buschek und Sandra Limoncini


19:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Zeitfragen. Feature

Internetgeschichte: „Silicon Alley“ − Wie Frauen in New York das Internet prägten und vergessen wurden. Von Jenny Genzmer
Die Geschichte des New Yorker Medienbezirks „Silicon Alley“ zeigt: Es waren längst nicht nur Hacker und Garagen-Start-ups, die das frühe Internet geprägt haben. Es braucht eine neue Tech-Story, die die Arbeit von Frauen sichtbar macht.


20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert

Heilig-Kreuz-Kirche, Berlin
Werke für Chor von u.a. Mahler, Anne Boyd, Hersant, Rautavaara, Wolf, Reger, Brahms
Schola des Rundfunkchores Berlin; Mitglieder des Rundfunkchores Berlin
Philip Mayers, Klavier; Leitung: Justus Barleben
Aufzeichnung vom 08.04.2025


20:03 Uhr ARD Konzert

Vivi Vassileva und Zinovjevs Schlagzeugkonzert
Beethoven Orchester Bonn; Vivi Vassileva (Schlagzeug)
Leitung: Dirk Kaftan
Sauli Zinovjev: „A Savage Beat“, Schlagzeugkonzert (UA)
Sergej Rachmaninow: Sinfonie Nr. 2 e-Moll op. 27
(Konzert vom 15. November 2024 in der Oper, Bonn)


22:00 Uhr ByteFM Hidden Tracks mit Kai Bempreiksz

Geklöppel
Vor mehr als 20 Jahren brachte DJ Koze die EP „The Geklöppel Continues“ heraus. Jetzt kam gerade neues geklöppel auf „Music Can Hear us“ heraus. Also „klöppeln“ in dieser Ausgabe u.a. Eli Keszler, Santos, Robag Wruhme sowie aus Japan Keita Sano & Sauce81.


22:03 Uhr ARD Jazz.

„Das Magazin“ Von Ulrich Habersetzer


22:05 Uhr Deutschlandfunk Spielweisen

Wortspiel – Das Musik-Gespräch: Das neue Klavierkonzert von Bryce Dessner
Am Mikrofon: Elim Chan

Bryce Dessner ist E-Gitarrist der erfolgreichen Band The National. Aber er ist auch klassischer Komponist, ausgebildet in Yale und international gefragt. Der mehrfache Grammy-Preisträger hat nun ein neues Klavierkonzert geschrieben: für die Pianistin Alice Sara Ott, deren Virtuosität und Musikalität ihn inspirierte. Die zweite Widmungsträgerin ist seine Schwester Jessica Dessner, eine Choreographin. Tänzerisch und temporeich sind die Ecksätze gestaltet, wohingegen Dessner den mittleren Satz als meditative Betrachtung der Natur und des Meeres beschreibt. Nach der deutschen Erstaufführung im Januar kommt das neue Werk nun nach Berlin, aufgeführt in der Casual-Concert-Reihe des Deutschen Symphonie-Orchesters Berlin. Die musikalische Leitung sowie die Moderation des Abends übernimmt Elim Chan. Gemeinsam mit der Solistin Alice Sara Ott wird sie die Besonderheiten des Klavierkonzertes vorstellen.


22:05 Uhr Deutschlandfunk Hörspiel

„Die besten Sprüche aller Zeiten“ Von Michel Decar
Regie: der Autor Ton: Jean Szymczak Deutschlandfunk Kultur 2020

An Bord einer Sonde der European Space Agency gibt es einen Sprachkurs, in dem alltägliche Situationen durchgespielt werden. Damit soll außerirdisches Leben fit gemacht werden für die komplexe Struktur unserer modernen Gesellschaft.


23:00 Uhr ByteFM Auf Montage mit Hans Nieswandt

„Exklusiv und montiert“ Ein exklusiver, montierter Mix aus Neuem und Altem, zum Teil stark bearbeitetem Material.


23:03 Uhr Bayern 2, Bremen Zwei und MDR Kultur Nachtmix

Zündfunk Playback: Nick Drake und sein Album „Pink Moon“. Mit Michael Bartle
Tom Verlaine war ein großer Fan, David Geffen ebenso. Und VW hat sogar einen Song von Nick Drake verwendet – mit Pink Moon wollte man Cabriolets verkaufen. Offenbar ist Nick Drake immer noch relevant, denn viele Musiker*Innen covern ihn heute noch, auch die Musikerin Feist. Und noch immer oder immer wieder erscheinen Bücher über Nick Drake – gerade ist „Eine Annäherung“ vom deutschen Philosophie-Professor Jürgen Goldstein rausgekommen – über das auch heute noch schwer zu dechiffrierende Mysterium, denn Nick Drake hat kaum Videos und keine Tagebücher hinterlassen. Diese „Annäherung“ hat auch mein Kollege Hendryk Proske von MDR-Kultur empfohlen, man könne in den Zeilen richtiggehend versinken – gut 50 Jahre nach dem Tod von Nick Drake. Jürgen Goldstein schreibt:
„Wer Nick Drake hört, betritt eine eigene Welt. Es sei so, als würde man einen stillen, mit Eichenholz vertäfelten Raum betreten, gesprenkelt mit Sonnenlicht, ein sich öffnendes Zimmer, dessen Veranda-Türen in einen Garten mit sattem Grün führen, weit weg vom Lärm der Stadt. Nick Drakes Musik ist ein Versprechen von Echtheit, Tiefe und Fülle, jenseits der großartig glitzernden Oberfläche der Popmusik.“
Nick Drakes letztes Album „Pink Moon“ ist vor mittlerweile 52 Jahren erschienen, es ist aber immer noch gut und berührt. Dieses „Zündfunk“-Playback erzählt die Geschichte von Nick Drake. Das immer wieder perpetuierte Klischee geht so: Er war vielleicht einer der traurigsten und tragischen Helden des Songwritings, gleichzeitig aber einer, der so ergreifende Songs schreiben konnte wie kaum ein Zweiter. Michael Bartle erzählt die Geschichte dieses schwer zu dechiffrierenden Mysteriums, der mit 26 Jahren den Freitod wählte. Wiederholung vom 19. Februar 2022


23:03 Uhr WDR 3 Open

Wishamalii, Meelodie: Nordischer Orient
Welche nordisch-orientalischen Kooperationen entstehen durch die Begegnung iranischer, syrischer oder palästinensischer Musiker:innen mit Kolleg:innen in Skandinavien? Babette Michel stellt sie vor.


23:03 Uhr Ö1 Sound Art: Lyrik heute

Der sensible Provocateur Thomas Brasch
„Was ich mir wünsche“. Von Thomas Brasch. Es liest Hanna Hilsdorf.

Als exzessiv, brillant, rastlos, ein Provokateur, sensibel, kompromisslos, ein ewiger Rebell – als Künstlerseele, die sich den drängenden Fragen des Lebens stellte und seinem eigenen Gefängnis nicht entkam, so wurde und wird der Schriftsteller, Regisseur und Lyriker Thomas Brasch gerne wahrgenommen.


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