„Die Vermessung der Welt“ Hörspiel 2 Teilen nach einem Roman von Daniel Kehlmann
Im Jahre 1799 begibt sich Alexander von Humboldt (1769 – 1859) zusammen mit seinem Gefährten Aimé Bonpland auf eine fünfjährige Forschungsreise nach Mittel- und Südamerika. Mithilfe von Sextant, Quadrant, Teleskop, Thermo-, Baro-, Aero-, Hygro- und Cyanometer will er die unbekannte Welt vermessen.
Er sammelt Pflanzen, Tiere, exotische Leichen, zählt die Läuse auf den Köpfen Einheimischer, erforscht Vulkane, entdeckt die Verbindung zwischen Orinoko und Amazonas, besteigt den Chimborazo und wird in Washington von Thomas Jefferson, Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika, empfangen. Der Mathematiker, Astronom, Geodät und Physiker Carl Friedrich Gauß (1777 – 1855) bleibt zu Hause. In seinem Zimmer beobachtet er Planeten, denkt und rechnet und weist ganz nebenbei nach, dass Kant bei seinen Ausführungen zu Raum und Zeit geschludert hat. Im September 1828 ist Gauß gezwungen, zum erstenmal seit Jahren seine Heimatstadt Göttingen zu verlassen, um am Deutschen Naturforscherkongress in Berlin teilzunehmen. Er soll dort Alexander von Humboldt treffen. So kreuzen sich die Lebenswege zweier Genies, die beide die Welt vermessen haben – jeder auf seine Weise: der eine empirisch, der andere kraft seiner Ratio.
Teil 1:
Teil 2:
Die Vermessung der Welt
Hörspiel nach dem gleichnamigen Roman von Daniel Kehlmann
Bearbeitung: Alexander Schuhmacher
Komposition: Claudio Puntin
Musik: Insa Rudolph (Singstimme), Samuel Rohrer (Schlagzeug; Spielzeuginstrument), Kim Efert (Gitarre; Spielzeuginstrument), Flavio Puntin (Flöten), Claudio Puntin (Spielzeuginstrument; Klarinette)
Technische Realisierung: Gerd-Ulrich Poggensee, Christian Alpen
Regieassistenz: Katrin Albinus
Regie: Alexander Schuhmacher
Dramaturgie: Norbert Schaeffer
Redaktion: Thilo Guschas
Produktion: Norddeutscher Rundfunk 2007
© NDRKultur, Hörspiel, 04/2025