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„Ein sorbischer Avantgardist“ Auf den Spuren des Komponisten Juro Mětšk

Von Jens Schubbe (DRK). 2022 starb der sorbische Komponist Juro Mětšk. In Foren der zeitgenössischen Musik bekam und bekommt man seine Musik nur selten zu hören. Zu Unrecht. Seit er Mitte der 1970er-Jahre an die Öffentlichkeit trat, ist Juro Mětšk (1954 – 2022) unbeirrt von den Moden des Tages seinen Weg gegangen.

Juro Mětšk ist das, was man einen Geheimtipp nennt. Seit er Mitte der 1970er Jahre als Komponist an die Öffentlichkeit trat, ist er – unbeirrt von den Moden des Tages – seinen Weg gegangen. Orientierung fand er vor allem bei Arnold Schönberg und Anton Webern, sicher auch bei seinem Lehrer Reiner Bredemeyer. Expressive Gestik und Konstruktion sind in seiner Musik perfekt ausbalanciert. Sein OEuvre ist nicht übermäßig groß aber von höchster Qualität und Originalität. Grund genug, diesem Komponisten ein Portrait zu widmen und seine Musik im historischen Kontext zu beleuchten.

© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 6.1.2026

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