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Ennio Morricone – ein Leben zwischen Kino und Konzertsaal

Ennio Morricone hat zu über 500 Filmen unsterbliche Musik geschaffen, darunter zu Klassikern wie „Spiel mir das Lied vom Tod“. Eine Hommage an den 2020 gestorbenen Großmeister der Filmmusik. Von Sven Ahnert.

Es war einmal in Rom, da verdiente sich Ennio Morricone sein Geld als Nachtclub-Trompeter. Im Zigarettendunst römischer Bars und Nachtclubs spielte er in den 50iger Jahren für ein paar Lire mehr und ein Jahrzehnt später lockte dann die Filmfabrik Cinnecittá mit Angeboten. Der Rest ist Legende: Über 500 Filme tragen sein Klang-Siegel. Filmmusik? Morricone war ein cleverer Arrangeur, ein Jongleur mit konkreten Klängen, der Western und Horror, Mafia und Erotik unglaublich eigensinnig verpacken konnte. Filmmusik kennt Morricone nicht, nur ehrliche, starke Musik, die auf der Leinwand wie auf der Konzertbühne bewegt und berührt.



Ennio Morricone – ein Leben zwischen Kino und Konzertsaal
Von Sven Ahnert
Redaktion: Adrian Winkler
Produktion: WDR 2018

© WDR 3, Kulturfeature, 16.11.2024

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