„Farben, Formen, Zwischentöne“ Die Klangwelten der Saxofonistin und Komponistin Luise Volkmann
Luise Volkmann, die in Leipzig, Paris und Köln studiert hat, entwirft auf dem ersten Album ihres 12-köpfigen Ensembles Été large eine facettenreiche Musik, die theatralische Elemente aufgreift, die Stimme einer klassischen Sängerin einbindet und von ihrem mehrjährigen Aufenthalt in der französischen Hauptstadt geprägt wurde. Von Anja Buchmann
Deutlich rockiger klingt die 2020 veröffentlichte Aufnahme desselben Ensembles, mit der die Komponistin sich auf den Sound der 68er-Generation bezieht. Zudem arbeitet sie in ihrem Trio autochrom (Saxofon, Bass, Schlagzeug), in den wechselnd besetzten Ensembles LEONEsauvage und LEONEsurprise oder im Duo mit dem Kirchenorganisten Didier Matry. Für ihre Arbeit wurde Luise Volkmann mit dem Kathrin-Preis 2021 (Kathrin Lemke Scholarship for Young Jazz Improvisers) ausgezeichnet. Mal poetisch, mal tänzerisch, mal schreiend, geräuschhaft und laut: Luise Volkmann ist schwer zu fassen und gerade dadurch besonders einzigartig.
© Deutschlandfunk, Jazzfacts, 21.1.2021
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