Festival Time:Spans 2025: „Introspective Trilogy“ von Rand Steiger
Vorgestellt von Carolin Naujocks (DLK). Rand Steiger wurde in New York City geboren und lebt in San Diego, wo er sich von der Naturlandschaft und der langen Tradition der experimentellen Musik in Südkalifornien inspirieren lässt.
Viele seiner Kompositionen verbinden Orchesterinstrumente mit digitaler Audiosignalverarbeitung. Sie verfolgen zudem einen hybriden Ansatz zwischen reiner und gleichstufiger Stimmung und loten dabei die feine Wahrnehmungsgrenze zwischen Harmonie und Klangfarbe aus, die entsteht, wenn Töne präzise gestimmt werden. Zu den Beispielen gehören: „Ecosphere“, entwickelt am Ircam und uraufgeführt vom Ensemble Intercontemporain in Paris; „Traversing“, uraufgeführt von der Southbank Sinfonia in London; „Cryosphere“, uraufgeführt vom ACO in der Carnegie Hall; „A Menacing Plume“, uraufgeführt vom Talea Ensemble; sowie der „Coalescence Cycle“, uraufgeführt im Rahmen eines „Composer Portrait Concert“ im Miller Theater durch das International Contemporary Ensemble. Im Jahr 2016 wurde er vom Los Angeles Philharmonic beauftragt, gemeinsam mit Yuval Sharon Nimbus zu schaffen, eine Installation, bei der 32 Lautsprecher in Wolken eingebettet waren, die in der W.D. Concert Hall hingen und während der gesamten Saison den ganzen Tag über eine Reihe von Kompositionen spielten. Derzeit vollendet er eine Trilogie von Streichquartetten mit Elektronik, die vom JACK Quartet beim Time:Spans Festival 2025 in New York City uraufgeführt werden soll.
Rand Steiger
Introspective Trilogy, 2016-2025*
- Undone (2016)
- Inward (2017)
- Rage/Resolve (2025)
- World premiere
JACK Quartet:
Christopher Otto, violin
Austin Wulliman, violin
John Pickford Richards, viola
Jay Campbell, cello
© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 2.4.2026