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„Fracture | Törst“ 2 Hörstücke von Hanna Hartman

„Fracture“ lässt Geschirr, Fenster und Türen zittern. Geparkte Autos schwingen. Instabile Objekte fallen um. Bäume schwanken. Das Gehen wird schwierig. Das Autofahren wird schwierig. Kamine, Fabrikschornsteine, Säulen, Denkmäler und Wände stürzen ein. Häuser werden von ihren Fundamenten geschoben….

… Schäden an unterirdischen Rohrleitungen und Talsperren treten auf. Es gibt große Erdrutsche, das Wasser in Seen, Flüssen und Kanälen tritt über die Ufer. Brücken werden zerstört …

„Törst“ (Durst) geht auf die Spurensuche, wie es klingt, wenn das kostbare Nass versiegt? Hanna Hartman hat sich an Orte begeben, die seit langem unter akutem Wassermangel leiden. Mit ihren Mikrofonen taucht sie ein in Wasserleitungen, Brunnen und Bewässerungsanlagen. Statt Sprudeln und Rauschen erklingt dort nun Pfeifen, Zischen und Röcheln. Hanna Hartmans akustische Suche nach Trinkbarem fördert eine beunruhigende Klangwelt zutage.

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Mit: Dafne Vicente-Sandoval (Fagott bei Fracture)
Komposition und Realisation: Hanna Hartman
(Produktion: Deutschlandradio Kultur 2016 & 2011)

 

© SWR 2, SWR2 ars acustica, 3.4.2018

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