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„Hip Harp“ Der Boom der Harfe im neuen Jazz. Von Henry Altmann

Kein Instrument dürfte sich weniger für Jazz eignen als die Harfe. Ständig gilt es, das ihr eigene ätherische Wesen mit Füßen zu treten, und zwar bei jedem Tonartwechsel auf eines der vielen Pedale.

Die swingende Alice Girard, die boppige Dorothy Ashby, der psychedelische Johnny Teupen, die spirituell-groovende Alice Coltrane, die experimentelle Zeena Parkins, sie alle haben über 90 Jahre hinweg den Boden für eine Renaissance bereitet. Ob solo, in Combo oder Big Band, ob akustisch pur oder elektronisch verfremdet, die „viel-saitige“ Harfe ist gerade das In-Instrument im Jazz.


© SWR 2, JAZZNOW, 26.10.22

Nils Wogram:
Miniature III / Album: Muse
Nils Wogram

Brandee Younger:
Tickled Pink / Album: Somewhere Different
Brandee Younger

Richard Evans:
Soul Vibrations/ Album: Jazz Grooves Vol. 1
Dorothy Ashby

Alice Coltrane:
Blue Nile / Album: Music, Message and the Moment
Alice Coltrane

Yael Mille/ Julie Campiche/ Manu Hagman/ Roland Merlinc:
Old World / Album: Lost Children
Orioxy

Hiromi:
The Elements: Earth / Album: Live in Montreal
Hiromi & Edmar Castañeda

Laura Perrudin:
Profane Cookery / Album: Impressions
Laura Perrudin

Zeena Parkins:
Slant Left / Album: No Way Back
Zeena Parkins

Matthew Halsall/ Josephine Oniyama:
Into Forever / Album: Into Forever
Halsall, Matthew; The Gondwana Orchestra

Alina Bzhezhinska:
For Carroll / Album: Reflections
Alina Bzhezhinska & HipHarp Collective

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