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Hörspiel: „Kleider ohne Leute“ Nach Romain Gary + Porträt über Romain Gary Von Clarisse Cossais

Paris 1945: Luc ist ein Heldensohn, sein Vater starb in der Résistance – doch von der Ehre allein wird der Waisenjunge nicht satt. Er streunt durch die Straßen, ein Monsieur Vonderputt nimmt sich seiner an.

In dessen Auftrag handelt er auf dem Schwarzmarkt, immer auf der Suche nach den begehrten Dollars, um nach Amerika auszuwandern. Doch die Luft wird dünn für Lucs Clique, die mehr und mehr Risiken eingeht – und auch für Monsieur Vonderputt, den seine Vergangenheit einholt.

Kleider ohne Leute
Von Romain Gary
Bearbeitung: Paul Hühnerfeld
Regie: Gert Westphal
Mit: Oswald Döpke, Fritz Benscher, Else Hackenberg, Friedrich W. Bauschulte, Johannes Hönig, Kurt Strehlen, Reinhold Lütjohann, Gerda-Maria Klein, Josef Kandner, Daniel Trudik, Rudolf Koch-Riehl, Gert Westphal, Herbert Sebald

„Romain Gary – ein Porträt“ Von Clarisse Cossais

Romain Gary, geboren 1914 in Vilnius als Roman Katsev, Sohn einer jüdischen Familie. Emigrierte 1928 nach Frankreich, 1940 Flucht nach Großbritannien. Ging nach dem Krieg in den diplomatischen Dienst. Autor von Prosa und Theaterstücken, zweifach erhielt er den Prix Goncourt. „Le Grand Vestiaire“ („Kleider ohne Leute“) erschien 1949 in Frankreich, 1951 in Deutschland. Als Hörspiel außerdem „Monsieur Cousin und die Einsamkeit der Riesenschlangen“ (WDR 2008). Gary starb 1980 in Paris.

© Deutschlandfunk Kultur, Hörspiel, 16.9.2018

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