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Hörspiel: „Mike Brant“ Von Barbara Honigmann

Der israelische Chanson-Sänger eroberte die Herzen seiner französischen Fans im Eiltempo. Doch die Erfolgsgeschichte weicht bald ernsten Themen. Mit 28 Jahren begeht Mike Brant Selbstmord. Barbara Honigmann hat das Bild eines Künstlers gezeichnet, der nur ein Leben leben wollte: das Leben seiner Wahl.

„Ein Märchenprinz mit goldener Stimme“ – so wurde Mike Brant von der französischen Presse beschrieben. Der israelische Chanson-Sänger eroberte die Herzen seiner Fans im Eiltempo, auch wenn er selbst nur wenig von dem verstand, was er auf Französisch sang. Doch die Erfolgsgeschichte, die in vergnüglichen Tönen beginnt, weicht bald den ernsten Themen: den Problemen eines Kindes der „Zweiten Generation“ und den Unwägbarkeiten des Lebens eines Popstars, der zwar weder Drogen nahm, kaum Alkohol trank und dennoch mit 28 Jahren Selbstmord beging. Seine erfolgreichen Lieder, hier eine Anekdote der Mutter, dort die liebevollen Beschreibungen seines Bruders, der ihn nur Moshé nennt; all diese Stimmen fängt Barbara Honigmann in den verschiedensten Sprachen ein und zeichnet das Bild eines Künstlers, der nur ein Leben leben wollte: das Leben seiner Wahl.

REGIE: ULRICH LAMPEN
TON: ROLAND GROSCH U. MELANIE INDEN
PROD.: HR 2017
LÄNGE: 53´37
BESETZUNG: MARTINA GEDECK, LILITH HÄSSLE, WOLFRAM KOCH U.A

© SR 2, Hörspielzeit, 2.12.2018

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