Hugo Wolf und drei Grazien, letzter Akt

Hörstück von Gerhard Rühm

Der große romantische Liedkomponist Hugo Wolf (1860 – 1903) verbrachte seine letzten Jahre als Folge seiner Syphiliserkrankung in einer Irrenanstalt. Es ist das tragische Finale eines Komponistenlebens, in dessen Verlauf es drei unglückliche Liebesbeziehungen gab – mit Vally Franck, Melanie Köchert-Lang und Frida Zerny. Diese biografische Konstellation wäre andernorts die Basis für ein Melodram oder realistisch-psychologisierendes Hörspiel. Nicht so bei Gerhard Rühm. Er überträgt sein lang gehegtes Vorhaben eines Sprechstücks für fünf Stimmen, von denen jede nur Wörter mit einem der Vokale U, O, A, E oder I spricht – sie finden sich in den Namen des Liebenden und der Geliebten -, auf die Situation des späten Wolf…

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© SWR 2, SWR2 Hörspiel-Studio | Karl Sczuka Preis 2015 | Tonsetzer als Hörspielmacher (2), 10.12.2015

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