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„Japanisch-amerikanische Verbindungen“ Die japanische Pianistin und Orchesterleiterin Tokisho Akiyoshi

Mit einem Konzert im November 1979 begann eine Reihe von Konzerttourneen und Festival-Auftritten für die Tokisho Akiyoshi – Lew Tabackin Big Band.

Mit Lothar Jänichen

In den Sechzigerjahren hatte das Genre Big Band mit der Idee von Co-Leader-Big Bands neue Dimensionen erschlossen. In New York hatte die Thad Jones – Mel Lewis Big Band Aufsehen erregt und in Köln die Kenny Clarke – Francy Boland Big Band, und gegen Ende der Siebzigerjahre erfuhr die Idee einer Jazz-Big Band mit geteilter Leiterschaft in der Toshiko Akiyoshi – Lew Tabackin Big Band eine kontrastreiche Fortführung. Während der Saxofonist Lew Tabackin mit seinem cool und lässig swingenden Spiel eher eine ruhige Version von Leiterschaft verkörperte, rückte die Frau am Klavier unübersehbar in den Vordergrund. Die Pianistin Toshiko Akiyoshi stand auch schon mal vom Klavierstuhl auf, um zu dirigieren, aber vor allem begeisterte sie mit ihrer individuellen Klangsprache, die irgendwo zwischen fernöstlicher Melodik und amerikanischem Swing heimisch war.

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© WDR 3, Jazz & World, 11.3.2019

 

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