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Jazz: Auf dem Zenit – Joachim Kühn in der Elbphilharmonie Hamburg

Joachim Kühn: „Eigentlich will ich nur noch für mich spielen“ – Der Meister zieht sich zurück? Das Konzert in der Elbphilharmonie sagte etwas anderes.

Er will sich gegen Ende des Jahres aus dem Konzertbetrieb zurückziehen, nur noch Aufnahmen zu Hause machen. Außer, so gibt der 80-Jährige zu, Michael Wollny ruft wieder an. Dann ist das Leben halt Jazz, Improvisation.
Seit über sechzig Jahren schreibt Joachim Kühn am Buch der Jazzgeschichte mit. Mit Michael Wollny hat er sein fast 40 Jahre jüngeres Pendant gefunden. Vielleicht ist es auch ihm zu verdanken, dass Joachim Kühn mit 80 Jahren nochmal einen Zenit seines Schaffens erreicht hat. Gleichzeitig spielt er seine letzten Konzerte. So auch am 15. Mai in der Hamburger Elbphilharmonie, in der das Publikum am Ende geschlossen aufgestanden ist. Im Duett, im New Trio mit Chris Jennings und Eric Schaefer und schließlich auch solo: An diesem Abend hat Joachim Kühn in all seinen aktuellen Facetten geglänzt.



© ARD Radiofestival, Jazz, 6.8.2024

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