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Jazz in der DDR: Das Lachen des Louis Armstrong

Im Jahr 1965 gab Louis Armstrong 17 Konzerte in der DDR. An die sensationelle Tournee erinnert jetzt eine Ausstellung im Potsdamer Kunsthaus Minsk. Von Robert Miessner.

What’s in this wine, I wanna know“, was nur ist in diesem Wein, fragt Louis „Satchmo“ Armstrong in seiner charakteristischen Reibeisenstimme und dreht den Spieß der Pressekonferenz um. Der Kellner wird in den 20 Minuten der Aufzeichnung noch zu tun kriegen. Es wird geraucht, nicht zu knapp, an diesem 19. März 1965 in Ost-Berlin. Die Moderatoren halten mit ihrem prominenten Gast mit. Der US-Amerikaner Armstrong und seine sechsköpfigen All Stars sind gerade in der Hauptstadt der DDR gelandet, sie werden in den nächsten neun Tagen 17 Konzerte in Ost-Berlin, Leipzig, Magdeburg, Erfurt und Schwerin geben. Als Organisator und Übersetzer fungiert der Journalist und Musiker Karlheinz Drechsel, der „Dr. Jazz“ der DDR.




© TAZ, Kultur, 18.9.2023


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