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Jazzfacts: „Das universale Saxofon“ Jazz und Klassik Von Michael Rüsenberg

Im Jazz ist das reine Saxofon-Ensemble seit den Tagen des World Saxophone Quartet (1977) oder der Kölner Saxophon Mafia (1981) ein etabliertes Format. Ein vergleichsweise neuer Trend zeigt sich im Brückenschlag von Jazzmusikern zu Saxofon-Ensembles aus der „Klassik“.

Von Michael Rüsenberg

Jüngst tat sich der Kölner Trompeter Frederik Köster mit dem Sirocco Saxophone Quartet zusammen, der Schweizer Stimm-Akrobat Andreas Schaerer mit dem Arte Quartett; der britische Pianist Gwilym Simcock interpretierte mit dem Delta Saxophone Quartet Songs der Art Rock-Helden King Crimson. Die Krönung: Steffen Schorn und Roger Hanschel von der Kölner Saxophon Mafia arbeiteten – als Solisten und Komponisten – mit dem renommiertesten klassischen Saxofon-Ensemble überhaupt, dem seit 50 Jahren bestehenden Raschér Saxophone Quartet. In ihrer „Music for six Saxophones“ kulminiert das Beste aus beiden Welten: Präzision und Klangkultur der Klassik, Improvisationskunst aus dem Jazz.

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© Deutschlandfunk, Jazzfacts, 16.4.2020

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