JazzFacts: Deutschlandreise (19): Sachsen II – Dresden
Von Ben Garit Hernandez (DLF). Dresden ist neben Leipzig der wichtigste Jazzstandort in Sachsen. Ein Blick auf die vielfältige Szene der Stadt und ihr Umland.
Vom legendären Jazzclub „Tonne“ in der Dresdner Innenstadt bis zum mehrfach prämierten „Saxstall“ in Pohrsdorf – wer Live-Jazz in all seinen Facetten erleben möchte, hat im südlichen Teil Sachsens zahlreiche lohnende Optionen. Die „Tonne“ entwickelte sich bereits in den 1980er-Jahren zu einem der bekanntesten Jazzclubs der DDR. Heute betreibt er ein regelmäßiges Konzertprogramm und ein eigenes Festival mit zahlreichen internationalen Gästen des zeitgenössischen Jazz. Dresden ist aber auch eine Hochburg für traditionellen Jazz: Seit 1971 findet dort das „Dixieland Festival“ statt und zieht regelmäßig viel Publikum aus dem europäischen Ausland an. Mit dem Schlagzeuger Günter Baby Sommer lebt einer der bekanntesten Free Jazzer Deutschlands in Radebeul bei Dresden. Auch er ist immer noch überaus aktiv und betreibt u.a. eine eigene Konzertreihe in der Dresdner Semperoper.
© Deutschlandfunk, JazzFacts, 11.12.2025