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Joyland: Die stille revolutionäre Kraft eines erstaunlichen Film-Debüts

Hochkarätige Auszeichnungen, überschwängliches Kritiker*innen-Lob und Errungenschaften von geradezu historischer Bedeutung – „Joyland“ sollte man sehen. Von Patrick Heidemann.

Bereits im Mai 2022 etwa feierte „Joyland“ als erster pakistanischer Film überhaupt seine Weltpremiere beim Filmfestival in Cannes (wo er unter anderem die Queer Palm gewann), später schaffte er es auf die Oscar-Shortlist für die Kategorie Bester Internationaler Film und erhielt den Independent Spirit Award. Doch erst nun ist das Werk hierzulande zu sehen. Und es wurde höchste Zeit, denn eigentlich möchte man diesen wunderbaren Film niemandem länger als nötig vorenthalten….



Er findet – inmitten einer omnipräsenten Atmosphäre der unterdrückten Emotionen – auch zahlreiche Bilder, die man so schnell nicht vergisst, sei es Haiders Transport eines überlebensgroßen Aufstellers von Bibas Konterfei oder eine erste Annäherung der beiden inmitten hunderter kleiner grüner Neonlichter. So nuanciert, mitfühlend und auf stille Weise wegweisend war in diesem Jahr kaum ein anderer Film.



© Tagesspiegel, Kultur, 11.11.2023

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