„Klänge, durchflutet vom Licht“ Zum 80. Geburtstag von John McLaughlin von Bert Noglik

Er war ein Bluesgitarrist aus der britischen Provinz, bevor er weltberühmt wurde und in Hippie-Gewändern Fusion-Jazz spielte. Und er blieb ein spirituell ambitionierter Musiker, auch nachdem er den Namen abgelegt hatte, den ihm sein indischer Guru gab: Mahavishnu.

John McLaughlin, dem mit 27 der Karrieresprung in die Staaten gelang, wo er mit Tony Williams das Trio „Lifetime“ formierte und bald auch an richtungsweisenden Alben von Miles Davis wie „In A Silent Way“ und „Bitches Brew“ mitwirkte, ist Weltmusiker im besten Sinne.

Das Wichtigste, was er von Miles lernte, war der Drang, immer weiterzugehen. Seine Beschäftigung mit fernöstlicher Spiritualität und Philosophie begleitete ihn auf seinen Reisen in das Innere der Klänge. Mit seinem Mahavishnu Orchestra schuf er eine elektrische und elektrisierende Klangwelt, während er sich im Spiel der mit Indern ins Leben gerufenen Gruppe Shakti auf hochkomplexe akustische Strukturen konzentrierte. Seine Liebe zum Flamenco ließ er im Gitarrentrio mit Al Di Meola und Paco de Lucia aufleuchten. Im Interview mit Bert Noglik spricht er über die verschlungenen Wege seiner musikalischen Sinnsuche. 



© NDRKultur, Round Midnight, 4.1.2022

TitelBesetzung / InterpretPlattenfirmaCD Obertitel
As The Spirit Sings John McLaughlin Abstract LogixLiberation Time
Shhh / PeacefulMiles Davis ColumbiaIn A Silent Way
Awakening The Mahavishnu OrchestraColumbiaThe Inner Mounting Flame
JoyShakti with John McLaughlinColumbiaShakti With John McLaughlin
Guardian AngelAl Di Meola / John McLauglin / Paco De Lucia PhilipsFriday Night in San Francisco
Echoes From Then John McLaughlin & The 4th Dimension Abstract LogixJohn McLaughlin & The 4th Dimension Live @Ronnie Scott’s

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