Was kostet die Demokratie?

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Die Koch-Brüder und der Wahlkampf in den USA

Von Tom Schimmeck
(Produktion: DLF/SWR)

Niemand mischt massiver in der US-Politik mit als Charles und David Koch – je gut 40 Milliarden Dollar schwer. Sie investieren in ihnen genehme Politiker und Kampagnen, finanzieren Think Tanks und Institute und gründen neuartige Organisationen. Der Koch-gesteuerte Verein „Freedom Works“ soll im Wahljahr 2016 über einen Propaganda-Etat von 889 Millionen Dollar verfügen. „Americans for Prosperity“, von den Kochs finanziert, unterhält Ableger in fast allen Bundesstaaten. Die Koch-Brüder herrschen über den Großkonzern Koch Industries, der Papierfabriken, Pipelines und Raffinerien betreibt. Politisch stehen sie am rechten Rand der Republikaner. Sie agitieren gegen „Obamacare“, sind für weitere Steuersenkungen und bestreiten den Klimawandel.

© SWR 2, Feature, 2.3.2016

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