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Lucky LPH 877 – Background Music for Dissections (1957-76)

„Hintergrundmusik für Sezierungen“ so der Titel dieses Mix’es von Lucky. Das ist schon spannend, was Lucky für eine Musik ausgewählt hat. Wir hören u.a. Henry Mancini, Quincy Jones, The Allman Brothers Band, Bill Conti, Booker T. und Mr. Acker Bilk. Eine wilde Mischung 😉

tracklist:

(1957) The Champs – Tequila
(1958) Henry Mancini – Peter Gunn (OST Peter Gunn)
(1959) Percy Faith – Theme from ‚A Summer Place‘ (Max Steiner)
(1959) Santo + Johnny – Sleep Walk
(1959) The Viscounts – Harlem Nocturne
(1960) The Ventures – Walk, Don’t Run
(1961) Mr. Acker Bilk + Leon Young String Chorale – Stranger on the Shore
(1962) Booker T. + The M. G. ’s – Green Onions
(1962) Herb Alpert + The Tijuana Brass – The Lonely Bull (El Solo Torro)
(1962) Quincy Jones – Soul Bossa Nova
(1962) The Surfaris – Wipe Out
(1963) Henry Mancini – The Pink Panther Theme (OST The Pink Panther)
(1965) Herb Albert + The Tijuana Brass – Spanish Flea
(1966) The Bob Crewe Generation – Music to Watch Girls By
(1967) Hugo Montenegro + His Orchestra – The Good, the Bad and the Ugly (Ennio Morricone)
(1968) Mason Williams – Classical Gas
(1969) Henry Mancini – Love Theme from ‚Romeo and Juliet‘ (Nino Rota)
(1969) The Ventures – Hawaii Five-O
(1969) Young-Holt Unlimited – Soulful Strut
(1972) Eric Weissberg + Steve Mandell – Dueling Banjos (OST Deliverance)
(1972) The Allman Brothers Band – Jessica
(1973) Love Unlimited Orchestra – Love’s Theme
(1973) Marvin Hamlisch – The Entertainer (Scott Joplin) (OST The Sting)
(1973) MFSB + The Three Degrees – T.S.O.P. (The Sound of Philadelphia)
(1974) Frank Mills – Music Box Dancer
(1976) Bill Conti – Gonna Fly Now (OST Rocky)
(1976) Walter Murphy + The Big Apple Band – A Fifth of Beethoven

total time: 72’01

Dissected by Lucky, using the „Best Instrumental Songs for Studying, Relaxing, and More“ tracklist from Top 40 Weekly.
Cover photo of dissection tools taken from Wikimedia.
Dedicated to clean cuts.

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4 Kommentare zu „Lucky LPH 877 – Background Music for Dissections (1957-76)

  • Um ehrlich zu sein, habe nicht ich die Auswahl getroffen, sondern die Macher der Webseite „Top 40 Weekly“, und zwar in der Rubrik „Beste Instrumentalstücke zum Studieren, Entspannen , und mehr“. Im Prinzip sind das Instrumentalstücke, die in den Charts hochplaziert waren (was nicht so häufig passiert). Ich habe die letzten 3 Stücke (also die ‚jüngsten‘) weggelassen – einerseits, weil sie mir nicht gefielen, und weil sie auch den „CD-Rahmen“ von 80 Minuten sprengen, den ich meistens einhalte (aus sentimentalen Gründen).

    Auslöser für die Auswahl war ein Film, den ich gesehen habe (und der mich sehr begeistert hat): „Kissed“ der kanadischen Filmemacherin Lynne Stopkewich aus dem Jahr 1996, bei dem es um eine Frau geht, die ins Beerdigungshandwerk einsteigt, Sex mit männlichen Leichen hat, und wo bei den Leichenpräparierungen eben sanfte Hintergrundmusik gespielt wird (was so wohl auch wirklich passiert). Viele der Stücke auf meinem Mix sind dafür vielleicht zu funky und rhythmisch, aber in einer Hintergrundlautstärke passt das dann vielleicht doch. Auf das Cover bin ich wirklich stolz – sehr einfach und direkt, fast schon klinisch. Sogar meinem Sohn hats gefallen.

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    • portfuzzleBeitragsautor

      Ich habe mir Top 40 Weekly direkt mal angeschaut und war erschrocken. Außer Justin Bieber kannte ich niemanden. Singt der immer noch? Spaß beiseite. Für mich ist „The Wire” ein wichtiger Anlaufpunkt. Auch dieses Magazin sollten wir unterstützen. Aber mehr kann ich einfach nicht leisten. Zumal mein Englisch schlecht ist und ich demzufolge alles übersetzen lassen muss. Das ist dann eine Kette ohne Ende.
      Dein Cover ist wirklich wunderschön! Natürlich auch die Musikauswahl. Danke auch für den Filmtipp. Das klingt mehr als verrückt.

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      • Um Gottes Willen – Top 40 Weekly listet ausschließlich die Sachen in den Charts auf, also nichts was man auf radiohoerer groß vorstellen müsste. Ich fand nur die Auswahl der Instrumetaltitel toll, da war viel dabei, was ich selbst mag – und es passte gut zu meinem Konzept.

        The Wire ist auf einem ganz anderen Level. Eine deutsche Jazz-Zeitung hat mich neulich positiv überrascht – ich habe mir zu 1. Mal „Jazzpodium“ gekauft, da ich während einer Bahnfahrt etwas lesen wollte. Und als ich sah, dass Artikel über Maggie Nicols und Bill Dixon auf dem Cover standen, konnte ich es fast nicht glauben. Die Artikel und Rezensionen waren teilweise ganz gut, manches etwas hausbacken, aber für ein deutsches Jazzmagazin ganz schön breit gefächert. Dass für Traditionalisten ein Artikel über Satchmos Frühwerk enthalten war, fand ich dann schon drollig.

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