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Lyrisch, persönlich, radikal – Die Pianistin Gisela Horat

Odilo Clausnitzer (SWR Kultur). Ein Porträt der Schweizerin, die im aktuellen Jazz eine originelle Außenseiterin ist. Erst nach einem Biologiestudium hat sich Gisela Horat für ein Leben als Pianistin entschieden. 

Ihre Musik atmet, schwingt in großen Bögen, gönnt sich Ruhe und Nachklang. Dann wieder ballt sie sich zu schroffen Klangkontrasten zusammen. Keine Spur von Klischees. Die Schweizerin Gisela Horat ist im aktuellen Jazz eine höchst originelle Außenseiterin. Erst nach einem Biologiestudium hat sie sich für ein Leben als Pianistin entschieden. Mit ihrem langjährigen Trio macht sie eine Musik zwischen wachen Kollektivtrips und pointierten Kompositionsideen. „Kleine Geschichten“ möchte sie erzählen, sagt Gisela Horat. Das klingt für ihren aufregenden Sound viel zu harmlos.

© SWR Kultur, Jazz, 10.5.2026

Gisela Horat:
Sisyphos
Gisela Horat Trio

Gisela Horat:
Ein Schmerz
Gisela Horat Trio

Gisela Horat:
Für Vater
Gisela Horat

Gisela Horat:
Aus dem Lot
Gisela Horat

Gisela Horat:
Leben
Gisela Horat

Gisela Horat:
Unterdrückte Wut
Gisela Horat Trio

Gisela Horat:
Leuchtstift
Gisela Horat
Christine Stöckli

Gisela Horat:
Die Gedanken drehen sich im Kreise
Gisela Horat

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