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Machen wir’s selber! – Schwarze Plattenlabels im Jazz

Selbstermächtigung, finanzielle Unabhängigkeit, künstlerische Kontrolle: Das waren die Gründungsmotive für die ersten afroamerikanischen Plattenlabels. Oft wurden sie von Musikern selbst betrieben, wie Charles Mingus und Max Roachs „Debut Records“. Von Odilo Clausnitzer.

Aber der Pionier war 1921 ein Versicherungsbeamter: Harry Pace mit Black Swan Records. Im Zuge der Schwarzen Emanzipation ab den späten 1960er-Jahren entstanden vermehrt kleine Musikerlabels wie Strata oder Black Jazz. Die Platten mit zeittypischer Musik zwischen Hard Bop, Spiritual Jazz, Funk und Fusion sind heute teils begehrte Sammlerstücke.



© SWR 2, Jazz, 10.2.2024

Juan Tizol:
Perdido
The Quintet

Lionel Hampton:
Hey Ba-Ba Rebop
Wynonie Harris With The Hamp-Tone All Stars

Anton Lada/Spencer Williams:
Arkansas Blues
Lucille Hegamin & Her Blue Flame Syncopators

Wayne Shorter:
Down in the depths
Wayne Shorter/ Wayne Shorter Quintet (ts)

Sun Ra:
A Call For All Demons
Sun Ra and His Myth-Science Arkestra

Mary Lou Williams/A.S. Woods:
St. Martin de Porres
Mary Lou Williams

Kenny Cox/Charles Moore/Leon Henderson/
Charles Eubanks/Ron Brooks/Bud Spangler
Bang!
The Contemporary Jazz Quintet

Dennis Tini:
Tune for L.N.
Larry Nozero Ensemble

Charles Tolliver:
Ruthie’s heart
Music Inc.
Big Band

Henry Franklin:
Plastic Creek Stomp
Henry Franklin

Kamasi Washington:
Change of the guard
Kamasi Washington

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