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„Mauerschau“ Hörspiel über die Nachwendegeneration

Nele, geboren am Jahrestag des Mauerbaus und im Jahr des Mauerfalls in Ost-Berlin, befragt ihr Bild von der DDR: „Diese sogenannte Mauer und ich, wir sind irgendwie verbunden, auch wenn wir uns persönlich kaum kennengelernt haben.“

Die alljährlichen Meldungen zum Mauergedenken gehören zu Neles Geburtstag wie Kuchen, Kerzen und Sommer. Ihr Leben ist so wie es ist, weil es die Mauer nicht mehr gibt – und weil es sie gab. „Wie kommt Leben zustande?“, schrieb die Schriftstellerin Christa Wolf in Neles Geburtsjahr. Das fragt Nele sich auch. Verkörpert wird das fiktionale Alter Ego der Autorin von einer Schauspielerin, die sich in Interviews (mit Expert:innen), Studiosessions (mit ihrer Mutter) und Gesangseinlagen (mit Gitarre) auf höchst unterhaltsame Weise in den Widersprüchen ihres DDR-Bildes verheddert, sich streitet, sich wieder versöhnt und immer auf der Suche ist nach Hoffnung und nach einer Vision für die Zukunft. Warum funktioniert das Zusammenleben eigentlich nicht wie ein sozialistisches Sommercamp?



Mauerschau
Von Nele Stuhler
Regie: die Autorin
Mit: Paula Thielecke, Lisa Schettel, Ulrike Krumbiegel, Axel Wandtke, Ingo Hülsmann
Ton: Andreas Stoffels
Produktion: Deutschlandfunk Kultur 2018

© Deutschlandfunk, Freispiel, 17.10.2024

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