„Meine erste Jazzplatte (5)“ Mit Peter Erskine, Gerry Hemingway und Lukas Kranzelbinder
Manche Jazzmusiker begnügen sich nicht mit einer knappen Antwort auf die Frage nach ihrer ersten Jazzplatte, sondern kommen ins Sinnieren, ja ins Erzählen. Sollte man dann das Mikrofon abschalten?
Von Michael Rüsenberg
Es entgingen uns wunderbare Geschichten und Anekdoten, beispielsweise von Schlagzeuger Peter Erskine, der so nebenbei verrät, was er kann – und was er nicht kann. Sein Kollege Gerry Hemingway erzählt, wie er in den Besitz einer 25-Lp-Box geriet. Und noch niemals haben wir das Wort „unfassbar“ so mitreißend intoniert gehört wie vom österreichischen Bassisten Lukas Kranzelbinder, wenn er (nicht über seine erste Jazzplatte) sondern über seine „erste richtig große“ Konzerterfahrung schwärmt.
© SWR 2, Jazztime, 2.3.2019
Playlist:
Dizzy Gillespie:
Con Alma/CD: Standards
lan Pasqua/Dave Carpenter/Peter Erskine
Ray Bryant:
Cubano Chant/CD: Drum Suite
Art Blakey And His Jazz Messengers
Al Cohn:
Five Drums In Four Time/LP: Son Of Drum Suite
Al Cohn a.h.Orchestra
Louis Prima:
Sing,Sing, Sing/CD: Rich versus Roach
Buddy Rich/Mas Roach
Duke Ellington:
Dancers In Love
Who Trio
John Coltrane:
Ogunde/CD: Expression
John Coltrane
Jarman/Bowie/Favors/Mitchell:
People In Sorrow/CD: People In Sorrow
Art Ensemble Of Chicago
Lukas Kranzelbinder:
Moon Gongs/CD: The Golden Fang
Shake Stew
Joe Zawinul:
Two Lines/CD: Vienna Nights – Live At Joe Zawinul’s Birdland
Joe Zawinul Syndicate