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„Música límite“ Astor Piazzolla und seine Einflüsse

Astor Piazzolla besaß Swing, Witz und ganz viel „Canyengue„! Trotz aller europäischen Bildung blieb der Revolutionär des Tango urargentinisch. Heute vor 25 Jahren ist der argentinische Komponist und Bandoneonspieler gestorben.

Mit Cecilia Aguirre

Kokett behauptete Astor Piazzolla, er sei Anti-Tango. Dabei war niemand war mehr Tango als der 1921 in Mar del Plata geborene Piazzolla. Mit acht Jahren das erste Bandoneon, später Mitglied in den großen Tangoorchestern der Epoche. Nach seinem Studium bei Nadja Boulanger in Paris folgte 1955 mit seinem Octeto Buenos Aires der radikale Schnitt mit der Tradition des Tango argentino. Ohne die radikale Neuorientierung durch Piazzollas Tango Nuevo würde es die heutige Fortschreibung des Tango durch Musiker wie Dino Saluzzi oder Juan José Mosalini nicht geben.

Piazzolla führte ein Leben unter Zeitdruck: als Opernkomponist, mit seinen Quintetten oder im Duo mit dem existenzialistischen Dichter Horacio Ferrerbrachte es der Workaholic Piazzolla auf über 300 Tangos, Filmmusiken und Orchesterwerke.

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© WDR 3, Jazz & World, 4.7.2017

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