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Open Sounds: szene [60]: Israel

Die elektronische Musikszene in Israel ist ein fragiles Geflecht aus Klangkunstkollektiven (z.B. Wackelkontakt & Straus Kollektiv), Hochschuldozenten mit Klangkunstpraxis (z.B. Hadas Pe’ery, Eran Sachs) und klangästhetischen Einzelgängern (z.B. Ran Slavin, Meira Asher).

Mit  Sebastian Meissner

Die interessantesten Momente elektroakustischer Musik aus Israel finden in Kontexten jenseits ihrer bloßen Definition statt – dort wo Klangarbeiten nicht nur in einer Methodologie, einer Praxis, oder einem spezifischen Ansatz verwurzelt sind. Die Dynamik des künstlerischen Schaffens spielt sich im Koordinatennetz zwischen den Städten Tel Aviv, Jerusalem und Haifa ab. Tel Aviv, die sekuläre Mittelmeermetropole, die selten zur Ruhe kommt – die immer religiöser werdende Hauptstadt Jerusalem, und die Hafenstadt Haifa, in der viele palästinensische Musiker aktiv sind.

Mit Ausschnitten aus:

Amir Bolzmans „Kapara (Ma Nishama?)“ (2015)

Tomer Damsky „Stabat Mater“ (2018)

Ran Slavin „Turbulent Sphere“ (2017)

Assaf Talmudi „free improv“ (2016)

Eran Sachs „Mute“ (2006)

Meira Asher „Shahid 1“ (1999)

Dirar Kalashs „While the hand exhales“ (2017)

© WDR 3, Open Sounds, 13.10.2018

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