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Pets & the City – New Yorker und ihre Haustiere

New Yorker lieben ihre Haustiere – so sehr, dass sie sie am liebsten immer bei sich haben. Eine Bescheinigung, dass der Halter das Tier zur emotionalen Unterstützung benötigt, macht selbst einen gemeinsamen Museumsbesuch möglich.

 Von Lisbeth Jessen

 

 

Jedes Jahr im Herbst werden in der St.-Johns Kathedrale in New York Haustiere gesegnet – am Tag des Heiligen Franz von Assisi. Dieses Jahr ist auch Hund Lily mit dabei. Seine Besitzerin Janice lebt allein, Lily ist ihre einzige Gefährtin. Nach den Anschlägen des 11. September diagnostizierten die Ärzte eine Angststörung bei Janice. Dadurch konnte sie Lily als „emotional support animal“ registrieren lassen. Nun kann Lily überallhin mitkommen, wo Tiere sonst nicht erwünscht sind – vom Restaurant bis ins Museum. In New York ist die Zahl der zugelassenen emotional unterstützenden Tiere in den letzten Jahren stark gestiegen und hat absurde Züge angenommen. Denn nicht nur Hunde unterstützen emotional, sondern auch Schildkröten, Schlangen und Schweine.

© Redaktion: Leslie Rosin / WDR/DKultur 2016

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