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Plattenkritik: Planetary Assault Systems – Arc Angel … Weltraum eben …

Das soll nicht heißen, dass die Platte retro wäre: Im Gegenteil beschwört Slater die Zukunft des Gesterns mit der Technik von heute, seine Musik ist detailversessen produziert, handwerklich nahezu perfekt und dabei ziemlich überwältigend, ein echter klanglicher Blockbuster.

Review in Das Filter

 

 

Fünf Jahre nach seinem letzten Album kehrt Luke Slater als Planetary Assault Systems und dem neuen Langspieler Arc Angel zurück zu Ostgut Ton.

Auch nach 22 Lichtjahren erforscht Luke Slaters Planetary Assault Systems Raum und Zeit mit unterschiedlichen musikalischen Mitteln. Dem Leitbild des Projekts treu bleibend ergänzt Slater: „Musik muss sich für mich vorwärts bewegen. Ich würde mich selbst betrügen, würde ich auf erprobte und bewährte Formeln zurückgreifen. Für die gibt es gute Gründe, aber dieses Album folgt seiner eigenen Agenda.“ Mit Arc Angel bricht Planetary Assault Systems zu neuen musikalischen Grenzen auf, fokussiert sich auf Melodien, bleibt aber gleichzeitig in den puristischen Werten von Techno verwurzelt, die Slater selbst im Laufe seiner dekaden- und generationenübergreifenden Karriere mit definiert hat.

“Bei diesem Album ging es sehr um Limitierung und um den Schwerpunkt auf den Begriff alternativer Melodien“, sagt Slater.

“Ich liebe Musik, die zu Neuem führt. Alle Stücke dieses Albums mussten diesen Test bestehen. Gleichzeitig wollte ich das Fundament dessen, was ich als Techno ansehe, neu verwurzeln und mich auf Melodien konzentrieren, statt einen Track nur einen Beat sein zu lassen. Ich verlagerte die Arbeit am Stück vom Beat zu den darüberliegenden Frequenzen, gab diesem Teil mehr Gewicht. Wie man einen großen, starken Beat baut, haben wir alle begriffen, meine ich. Ich möchte die Dinge aber gerne etwas voranbringen, nicht der Einfachheit halber abstrakter werden.“

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