Porträt des Saxophonisten und Klarinettisten Giacomo Smith
Kansas City, New Orleans, London: der Klarinettist Giacomo Smith wandelt durch Raum und Zeit. Von Ssirus W. Pakzad.
Der Klarinettist Giacomo Smith ist ein Forschender, der sich mit der Historie, mit den Ursprungsorten des Jazz befasst, der die Klänge von damals mit Charme, Augenzwinkern und Geschick ins Heute übersetzt und daneben seine Liebe für die Musik der Sinti auslebt.
Der in London lebende Italo-Amerikaner Giacomo Smith gilt als einer der herausragenden Klarinettisten des aktuellen Jazz – ein Mann mit stupender Technik, unendlichem Flow und einem famosen Ausdrucksspektrum. In London betrieb der klassisch ausgebildete Virtuose lange eine Formation namens „Kansas Smitty’s“, die auf kuriose Weise zwischen Tradition und Moderne vermittelte und Smith‘ Humorbegabung gerecht wurde. Heute pflegt der Enddreißiger sein Faible für Jazz Manouche, etwa zu hören auf einem gemeinsamen Album mit dem niederländischen Gypsy Swing-Gitarristen Mozes Rosenberg.
© ARD, Jazz, 2.9.2025
Giacomo Smith:
Bejinhos
Begin The Beguine
Kansas Smitty’s:
Sunday Davidson
Snorre Kirk:
A Thing Like That
Giacomo Smith Munich Quartet:
Sheik of Araby
Giacomo Smith:
Festival 48
Giacomo Smith Munich Quartet:
Mr. Tom
Minor Swing