Radiotipps

Radiotipps für den 14.5.2026

Die Radiotipps in der Übersicht für alle Kultursender des Öffentlich-rechtlichen Rundfunks, ByteFM sowie des Ö1.


00:05 Uhr Deutschlandfunk Kultur Neue Musik

Arnold Schönberg: Kammersinfonie Nr. 1 op. 9 (1906)
Anton Webern: Langsamer Satz (1905)
arrangiert für Streicher von Gerard Schwarz
Arnold Schönberg: Kammersinfonie Nr. 2 op. 38 (1906 – 1939)
L’Atelier de musique
Quatuor Hanson
Quatuor Hermès
Quatuor Magenta
Ensemble Ouranos
Leitung: Pierre Dumoussaud


15:04 Uhr Bayern 2 Hörspiel

„Mit dem Hackenporsche tanzen…“ von Tina Klopp
Komposition: Michael Hoffmann Regie: Tina Klopp BR 2014

Mit der Welt verhält es sich ein bisschen so wie mit dem Wetter – eigentlich ist es ganz okay. Nur die Menschen darin könnten ein bisschen freundlicher gucken.


18:20 Uhr SWR Kultur Hörspiel

„Die Hexe von Pendach“ Von Julien Hebenstreit und Katharina Irmscher
Regie: Pauline Seiberlich
(Produktion: BR 2026 für die ARD)


18:30 Uhr Deutschlandfunk Kultur Freispiel

„Nixe (2/2)“ Eine Geschichte queerer Beziehungsgewalt
Von Tia Morgen Regie: die Autorin

Besetzung: die Autorin
Komposition: Linda-Philomene Tsoungui
Technische Realisierung: Jean Szymczak
Regieassistenz: Paula Holzhauer
Dramaturgie: Felicitas Arnold WDR 2025
Die Beziehung zwischen Jara und Tonia wird intensiver. Während Jara zunehmend die Kontrolle verliert, verschwimmen die Grenzen zwischen Nähe und Abhängigkeit sowie zwischen Recherche und ihrer eigenen Geschichte.


19:00 Uhr HR 2 Hörbar

Der zarte Blues des Roddy McKinnon & mehr Musik grenzenlos
Der schottische Musiker hat sich vor Jahren in die französische Sprache verliebt, ist aus Glasgow weggezogen und hat die Sonne gesucht. Aber dann musste er eine Krebsdiagnose bewältigen. Sein neues Album „Lake“ verbindet nun Melancholie und Lebenswillen.


19:04 Uhr Bayern 2 Zündfunk

Zündfunk Playback: Erlend Øye
Der Kosmopolit des Indie-Pop. Mit Ralf Summer

Seit einem guten Vierteljahrhundert beglückt der Norweger mit der großen Brille seine Fans: zunächst mit ruhigem Indie-Folk; der Titel des ersten Kings of Convenience-Albums trägt den programmatischen Titel „Quiet is the new loud“. Durch seinen Umzug nach Berlin öffnete er sich elektronischen Klängen. Mit einem DJ gründete er „The Whitest Boy Alive“, die eher bei Indie-Dance-Fans beliebt sind. Seit ein paar Jahren lebt der schlaksige Weltenbummler nun in Syrakus, Sizilien. Und seine neue, dritte Band spielt Pop mit Elementen italienischer Folklore, aber auch südamerikanischen Stilen. Auch hier gilt wieder: Der Stilwandel steht ihm und wirkt keineswegs aufgesetzt oder geklaut, auch wenn er im Zündfunk-Interview 2024 scherzte: „I am appropriation – let’s mix it all together“ („Ich bin die Aneignung, lasst uns alles vermischen“).


20:00 Uhr Deutschlandfunk Kultur Konzert

Heiligkreuzkirche, Berlin
Georges Aperghis: „Recitations“ für Solostimme (Auszug)
Alfred Schnittke: „Zwölf Bußverse“ für Chor a cappella (Auszug)
James MacMillan: „The Strathclyde Motets“ für Chor a cappella (Auszug)
Olivier Messiaen: „O sacrum convivium“ für Chor a cappella
Zoltán Kodály: Missa brevis
Rundfunkchor Berlin; Leitung: Benjamin Goodson
Aufzeichnung vom 09.05.2026


20:03 Uhr BR Klassik – Konzertabend

Azahar Ensemble: „Katalanische Schatzkammer“
Bläsermusik von Tomás Luis de Victoria, Miquel Ramos Salvadó, José Luis Turina, Jordi Cornudella, Cristóbal de Morales, Joan Magrané Figuera und Joaquín Turina
Aufnahme vom 26. April 2026 im Reitstadel, Neumarkt in der Oberpfalz


20:03 Uhr WDR 3 Konzert

Intimes von Purcell bis Armstrong: Countertenor Cameron Shahbazi
Countertenor Cameron Shahbazi und Pianistin Sophia Muñoz verbinden Perlen des Barock, soulige Lieder und iranische Melodien beim stARTfestival zu einem emotionalen Abend in der Friedenskirche Monheim.
Aufnahme vom 29. April 2026 aus der Friedenskirche, Monheim


20:03 Uhr SWR Kultur / HR 2 Kaisers Klänge

Adam von Fulda und Hindemith am Main – Komponierende Hessen. Mit Niels Kaiser
Wer sind die bekanntesten hessischen Komponisten? Georg Philipp Telemann und Felix Mendelssohn, Gustav Mahler und John Dowland – sie alle lebten und komponierten irgendwann einmal in Hessen. Manche schrieben sogar Musik mit direktem Hessenbezug.


20:30 Uhr Deutschlandfunk Mikrokosmos

Die Peter Thiel Story (4/6) Der Rächer
Podcast von Fritz Espenlaub, Jasmin Körber, Christian Schiffer und Klaus Uhrig
Regie: Klaus Uhrig Deutschlandfunk 2025

Über Verschwörungen, persönliche Vergeltung und politische Ambitionen: Die bizarre Verbindung zwischen der Wrestling-Legende Hulk Hogan, einem Tech-Milliardär und dem US-Präsidentschaftswahlkampf 2016.


21:00 Uhr SWR Kultur / HR 2 JetztMusik

Heimatgefühle? Die Komponistin Sara Glojnarić über musikalische Erinnerungen. Von Martina Seeber
„Ich möchte dort ansetzen, wo die Geschichtsbücher aufhören – um die Geschichte in all ihrer Pracht, ihrem Humor und ihrer Realness mitzuerzählen“, so kündigt Sara Glojnarić ihr Musiktheater „Station Paradiso“ an, das im Mai an der Stuttgarter Staatsoper Premiere feiert. „Welche Klänge rufen in uns Heimatgefühle hervor“, fragt sie Menschen, die einen Teil ihres Lebens auf Transitrouten zwischen alten und neuen Heimaten verbracht haben. Aus den gesammelten Erinnerungen ist eine Oper entstanden. In der JetztMusik spricht Sara Glojnarić mit Martina Seeber über eigene Heimatmusiken.


21:05 Uhr Deutschlandfunk JazzFacts

Miles Davis 100. „Das Studio als Instrument“ Miles Davis und sein Einfluss auf aktuelle Jazz-Produktionen. Von Niklas Wandt
Miles Davis-Klassiker und Aufnahmen aktueller Jazz-Acts, die von Miles‘ wegweisenden Studiotechniken inspiriert sind.
Was Miles Davis und sein Produzent Teo Macero Ende der 1960er-Jahre im Studio, an Mischpult und Schneidetisch begonnen haben, wirkt bis heute nach. Alben wie „Bitches Brew“ oder „On The Corner“ mit ihren originellen Klangcollagen und elektroakustischen Texturen beeinflussen bis heute Musikerinnen und Musiker, die in dieser Sendung zu Wort kommen – etwa der Bassist und Produzent Petter Eldh, der in seinem Berliner Studio eigene Projekte realisiert, oder die Multiinstrumentalistin Emma-Jean Thackray aus London, die ihre Alben zu großen Teilen selbst aufnimmt und produziert.


22:00 Uhr ByteFM Groovie Shizzl mit Sebastian Reier

Falsche Versprechungen
Danke, dass ihr trotz des unattraktiven Titels trotzdem reinlauscht! Wir versprechen heute globale und lokale Musik von Schallplatte – und machen vielleicht doch was Anderes … wie wäre es z.B. mit Fast Rapp?


22:00 Uhr Bemen 2 Sounds in concert

Mammal Hands & Jas Kayser & Chums
RB-Mitschnitte vom 22. August 2023 und 24. August 2023, BLG-Forum im Rahmen des Musikfest Bremen
Das britische Trio Mammal Hands fusioniert Jazz mit Ambient-Sounds und elektronischen Klangwelten. 2023 waren sie im Musikfest Bremen zu Gast und haben das BLG-Forum mit Saxofon, Drums, Klavier und Synthesizer verzaubert. Im gleichen Jahr war die damals 27-Jährige britische Schlagzeugerin Jas Kayser mit ihrer Band „Chums“ im Musikfest Bremen zu Gast.


22:03 Uhr WDR 3 Jazz

Talents! Aus NRW: Carlotta Armbruster und Kateryna Kravchenko
Die Szene in NRW ist lebendig, vielfältig – und weiblich! In der Serie „Talents!“ präsentieren wir junge Musikerinnen, die den Jazz von morgen prägen. Heute: Carlotta Armbruster und Kateryna Kravchenko.


22:03 Uhr BR Klassik Jazztime

Saxofonist Jérôme Sabbagh im Porträt. Mit Ssirus W. Pakzad
Als 20-Jähriger zog der französische Saxofonist Jérôme Sabbagh in die USA und ist nach dem Studium am Bostoner Berklee College of Music im Land der unbegrenzten Jazz-Möglichkeiten hängen geblieben. Schnell etablierte er sich in den 90er Jahren in der New Yorker Szene und spielte mit Größen wie Paul Motian, Reggie Workman oder Guillermo Klein. Auf seinen eigenen Alben zeigt er sich als Saxofonist, der in der Jazz-Tradition verwurzelt ist, sein Ohr aber immer am Puls aktueller Entwicklungen hat.


22:03 Uhr SWR Kultur / HR 2 Jazz and More

Jazz and More. Von Daniella Baumeister
Miho Hazama feat. The Danish Radio Big Band: Frames | Antonio Faraó & Stéphane Belmondo: Do it! | Chris Potter: Alive with ghosts today | Immanuel Wilkins Quartet: Live at the Village Vanguard Vol 1


22:05 Uhr Deutschlandfunk Historische Aufnahmen

„Geburtsstunde eines Genies“ Zum 100. Jahrestag der Uraufführung der Sinfonie Nr. 1 f-Moll, op. 10 von Dmitri Schostakowitsch. Mit Michael Stegemann
Dmitri Schostakowitsch feierte immer zweimal im Jahr seinen Geburtstag: Am 25. September, als er 1906 in St. Petersburg das Licht der Welt erblickt hatte – und den Tag der Uraufführung seiner Ersten Sinfonie, die Nikolai Malko am 12. Mai 1926 in Leningrad (wie die Stadt inzwischen hieß) aus der Taufe gehoben hatte. Tatsächlich war es so etwas wie die künstlerische Geburtsstunde des damals erst 19-Jährigen, die Schostakowitsch quasi über Nacht weltberühmt machte. Das zeigen auch die frühen Aufnahmen, in denen das Werk in den heutigen „Historischen Aufnahmen“ erklingt: unter Leopold Stokowski (1933), Arthur Rodzinski (1940), Arturo Toscanini (1944) und Constantin Silvestri (1955) – und mit dem Uraufführungs-Dirigenten Nikolai Malko, der die Sinfonie 1957 mit dem BBC Symphony Orchestra aufgeführt hat.


23:03 Uhr Bayern 2, Bremen Zwei und MDR Kultur Nachtmix

Die Musik von Morgen. Neue Alben von Jack Johnson, Kevin Morby, Ikkimel, Rostam und vielen anderen mehr. Mit Ralf Summer
Was erscheint diese Woche am Freitag für neue Musik? Wir testen die neuen Alben, die am 15. Mai veröffentlicht werden, schon vorher. Es sind: Jack Johnson & Hermanos Gutiérrez (Doku von und mit ex-Surfer Jack Johnson), Kevin Morby – Little Wide Open, Rostam (ex-Vampire Weekend) – American Stories, Marybou – Frech, Ikkimel – Poppstar, Tamikrest – Assikel, Dua Saleh – Of Earth & Wires (feat Bon Iver), Kreidler – Schemes, Anadol+ Marie Klock – Manivelles, Carl Craig- Meditations, Lambert – I am not und V.A. Rebel Island Soul – Under The Influence: Reggae, Funk&Soul in Jamaica in the 70ies.


23:03 Uhr BR Klassik Horizonte

Musik der niederländischen Komponistin Rozalie Hirs
Rozalie Hirs: „bron“ (Nederlands Philharmonisch Orkest: Elena Schwarz);
„Infinitiy Stairs“ (Marieke Franssen, Flöte; Fie Schouten, Klarinette; Wiek Hijmans, E-Gitarre);
„arbre généalogique“ (Susan Narucki, Sopran; Asko/Schönberg Ensemble: Pierre-André Valade);
„Avatar“ (South Netherlands Philharmonic: Duncan Ward)
Rozalie Hirs schreibt Musik und sie schreibt Gedichte. Das Wort ist in ihren Kompositionen von großer Bedeutung, und in ihrer Lyrik spielt sie mit dem Klang der Sprache. Und manchmal interpretiert sie als Sängerin oder Rezitatorin ihre Werke sogar selbst. In der heutigen Ausgabe der „Horizonte“ sind vor allem größere Orchesterstücke von Rozalie Hirs zu hören, die vor einigen Monaten auf CD herausgekommen sind. Die Komponistin arbeitet mit modernester Computertechnologie, analysiert Klänge und erzeugt ihr musikalische Material. Vor allem geht es ihr aber um die Emotion, um eine ganz unmittelabere Wirkung der Musik.


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