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„Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, dass kein Gott sei“ – im Anschluss: „Wo Jean Paul noch lebt!“ Wieder online!

Rede des toten Christus vom Weltgebäude herab, daß kein Gott sei: mit Blixa Bargeld! Mitschnitt aus der Aufführung der Volksbühne Berlin vom 17./18. November 2011. Im Anschluss: Wo Jean Paul noch lebt! Auf den Spuren des Titans.

Aufnahme aus der Aufführung der Volksbühne Berlin vom 17./18.11.11
Kyffhäuser/Unternehmen Barbarossa/Träume vom Tod
Von Michael Farin
Musik: zeitblom
Sprecher: Blixa Bargeld


(http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/dasskeinGottsei.mp3)

anschließend: „Wo Jean Paul noch lebt!“
Auf den Spuren des Titans. Von Michael Langer und Helmut Schödel

(http://xb187.xb1.serverdomain.org/radio/musik/JeanPaul.mp3)

Die Audiodateien sind online, bitte auf den Player rechts klicken und dann weiter oder den Link verwenden.


Dieser Text, ein Unterkapitel des Romans „Siebenkäs“, ist ein Meisterwerk der deutschen Sprache und ein Schlüsseldokument des modernen Atheismus und zugleich ein autobiografisches Zeugnis des Dichters, der aus einem Pfarrhaus stammte.

An der Oberen Saale schlummert Jean Pauls „Auenthal“: Felsen, Wälder, Wiesen. Hier verbrachte der Dichter in einem Dorf namens Joditz elf Jahre seiner Kindheit, die wohl glücklichsten seines Lebens. Das nahe Städtchen Hof nannte er „Kuhschnappel“, aber Joditz war auf Lebenszeit sein „Dörfchen“.

Dort haben mittlerweile die zwei Jean-Paulianer Eberhard und Karin Schmidt in ihrem Vierkanthof, an dessen Ende früher der Pfarrgarten des Vaters des Dichters lag, ein fabelhaftes Museum errichtet.

Jean Paul, 1763 bis 1825, bedeutender deutscher Schriftsteller.

© Deutschlandfunk, Studiozeit Hörspiel, 2.4.2013

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