Release Tipps

Release Date 5.9.2025: Jazz und Jazz“iges“ und other noises

Musik von Treen, Liv Andrea Hauge, Tepih, Goose Green. Sowie Kaukolampi und Jonas Kocher. Der September ist der Beginn einer Flut an Neuveröffentlichungen, die jedes Jahr aufs Neue auftritt. Ich habe keine Ahnung, wer sich das alles anhören soll. Um diese Menge zu bewältigen, habe ich sie aufgeteilt. Wie schon eingangs erwähnt, fand ich die Einteilung in „Jazz oder jazzähnliche Musik“ und other noises deshalb ganz gut. Zu denen mir nichts Aussagekräftiges eingefallen ist, jene sind unten zu finden.

Das junge Trio Treen mit ihrem 2 Release bringt uns spannende Jazzimprovisationen, getragen von einer starken Interaktion und dem Niveau ihrer Instrumentalisten. Sie gefallen mir sehr gut.

Ja, dieses Trio um Liv Andrea Hauge hat ein neues Release, und was lässt sich dazu Positives sagen? Es wurde sehr gut aufgenommen, klingt sehr plastisch und enthält tolle, melodische Stücke. Mir ist das alles zu glatt, ich vermisse etwas Eigenständiges.

Es handelt sich um sehr geräuschhafte Improvisationen mit Anteilen von Field Recordings, was an dem Aufnahmeort Scheune liegt. Obwohl das Instrumentarium und der Aufnahmeort viele ungewöhnliche Sounds versprechen, gelingen nur selten inspirierende Momente.

Die Momentaufnahmen ihrer Improvisationen, die – anders als bei Tepih – ihre Wurzeln im Jazz haben, lassen die Musik von Goose Green flüssiger klingen. Ihre Interaktionen sind spannend, und es gibt tolle Momente.

… other noises …

Und wie ich mir diese beiden Releases nochmal so anhöre, folgen hier aufregendsten!

Ich habe ihn in der „New Music Show“ gehört und gedacht: Wow! Und ich fand ihn in meiner Release-Liste. Dann hörte ich vier vollkommen unterschiedliche Stücke. Elektronische Musik, die wie Klaus Schulze mit Harald Großkopf klingt, danach ein Stück für Klarinette solo, für Gitarre solo und schließlich Synestopia – for Wolves. Einfach schön, es ist das Stück, das ich in der New Music Show hörte. Ein sehr spannendes Release!



Jonas Kocher beherrscht sein Akkordeon virtuos. Seine Kompositionen sind kühn, herausfordernd, abwechslungsreich und voller Energie. In „Archipelago” spürt man beim Hören die Unbedingtheit seines Spiels. Herausragend.

… noises …

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