Release Tipp: David Chevallier Trio – ReSet / Yolk Records
Was wir hören, ist ein hochspannendes und abwechslungsreiches Gitarrenalbum eines Trios, bestehend aus David Chevallier, Sébastien Boisseau und Christophe Lavergne, das schon seit sehr vielen Jahren zusammenspielt. Alles klingt wie aus einem Guss, ist voller Energie und enthält aufregende Interaktionen. David Chevallier glänzt mit seiner Virtuosität, der man sehr wohl anhört, dass er aus der Klassik kommt. Das nutzt er sehr Vorteilhaft, denn er schafft es damit viele Farben in die Kompositionen zu bringen. Wenn es passt, kann er es auch richtig krachen lassen. Sébastien Boisseau und Christophe Lavergne sind ihm dabei mehr als gleichwertige Partner. Das zu hören, macht viel Freude, und es klingt auch klasse. Mit den besten Empfehlungen: Anhören!

David Chevallier ist eine unklassifizierbare Figur der französischen Musikszene, der es genießt, Grenzen zu verwischen, indem er nur seinen Wünschen und Instinkten folgt. Er lässt sich von Jazz, Alter Musik und anspruchsvollem Pop inspirieren und ist bekannt für seine Fähigkeit, verschiedene Stilrichtungen zusammenzuführen und zu einem Ganzen zu verschmelzen, das seinen eigenen Stil widerspiegelt.
Das 2013 gegründete Trio von David Chevallier hat seitdem rund hundert Konzerte in Frankreich und im Ausland gegeben. Nach „Standards & Avatars“, das eine sehr persönliche Interpretation von Jazz-Standards bot, gefolgt von „Second Life“ mit seinen Klängen, die an einen imaginären Jazz-Folk erinnern, kehrt das Trio mit einem dritten Werk namens „ReSet“ zurück.
Auf der Grundlage der im Laufe der Jahre und Tourneen gesammelten Erfahrungen, unter Ausnutzung der starken Interaktion zwischen den drei Musikern und der Reflexe und gemeinsamen Intuition, die ihnen in Fleisch und Blut übergegangen sind, komponierte David Chevallier „ReSet“ mit dem Ziel, einen spannenden Spielraum für die Protagonisten und ein fesselndes Erlebnis für den Zuhörer zu schaffen.

„Diese zwölf Jahre voller Konzerte haben es uns ermöglicht, einen echten Band-Sound zu entwickeln. Das ist ein Prozess, der Zeit braucht, als würde jedes Bandmitglied nach und nach das Klangspektrum, die Dynamik der anderen, ihre Gewohnheiten und ihre Reflexe integrieren. Nach einer so langen Reise, einer Reihe von Kreationen und zahlreichen Konzerten ist es einfach, zusammen zu spielen, ohne in Routine zu verfallen. Wir haben immer noch genauso viel Spaß.” – David Chevallier