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„Sacred Sound – Heiliger Klang in der Gegenwart“ Das Al Firdaus Ensemble aus Granada

Lecture-Recitals des Exploration Starter Funds „Sacred Sound – Musikalische Manifestationen des Sakralen im interreligiösen Vergleich“ stehen seit Sommersemester 2017 auf dem Vorlesungsprogramm der Universität Tübingen.

Von Anette Sidhu-Ingenhoff 

Das Vorbereitungsteam aus Musikwissenschaftlern und Theologen vom Zentrum für Islamische Theologie lädt versierte Wissenschaftler zum Thema „Sacred Sound – Heiliger Klang“ ein. U. a. geht es um Musik als transzendierendes Medium, um die Bindung des Erklingenden als Teil der Offenbarung, die Abtrennung von „Musik“ an sich, die Verbindung von Wort und Ton oder die Tradierung von Vortragsmodi. Themen waren z. B.: Koranrezitation, „heiliger“ Lärm und Klanglandschaften in Jerusalem, süddeutsche Choralfragmente oder Gebets-Traditionen in Ostbolivien. Ergänzt werden die Vorträge jeweils durch Rezitatoren und Musiker, die das Ganze anschaulich, hörbar und erlebbar machen. Bei einem Vortrag über Musikkulturen im Islam war am 26. April das „Al Firdaus Ensemble“ aus Granada zu Gast. Die sechs international bekannten Musiker aus Spanien und Marokko begeisterten das Publikum mit traditioneller islamischer Musik und modernen Adaptionen.

 

Manuskript PDF

(Konzert vom 26. April in Tübingen)

© SWR 2, Musik Global, 16.10.2018

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