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„Savannah Syncopators“ Afrikanische Ahnen des Blues

Über die Anfänge des Blues in den Südstaaten der USA ist viel geschrieben worden. Aber was wissen wir eigentlich über die afrikanische Vorgeschichte des Blues, seine afrikanischen Wurzeln? Kam der Blues bereits mit den Sklavenschiffen in die „Neue Welt“?

Von Wolfgang Hamm

Oder entstand er erst auf den Plantagen und Baumwollfeldern der Mississippi-Region? Angestoßen von Paul Olivers ersten Felduntersuchungen 1970 in Nordnigeria hat die „roots“-Forschung einen immensen Schritt nach vorne gemacht.
Gerhard Kubik, einer der wichtigsten Afrika-Spezialisten unserer Zeit, deckt in seinem Buch „Africa and the Blues“ (1999) hochinteressante Zusammenhänge zwischen der Musik des west-afrikanischen Savannen-Hinterlandes mit ihrem Reichtum an Saiteninstrumenten, melismatischen und deklamatorischen Gesangsformen und dem frühen Blues auf. Die verblüffenden musikalischen Parallelen präsentiert Wolfgang Hamm in einer „Blues-Sendung“ der besonderen Art.

 

 

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© SWR 2, MusikGlobal, 17.4.2018

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3 Kommentare zu „„Savannah Syncopators“ Afrikanische Ahnen des Blues

  • Ganz spannend, die Verbindung zwischen schwarzem Blues und den afrikanischen Vorläufern. Der Blues hat ja auch umgekehrt wieder in Richtung Afrika gewirkt, wie wir an solchen Meistern wie Ali Farka Toure hören, auch wenn die Tradition stark afrikanisch ist.

    Die Geschichte der Sklaverei hält uns auf jeden Fall bis heute auf Trab – das ist wohl so mit Traumata. Sie zu erkennen und dauert eine lange Zeit, manchmal über mehrere Generationen.

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    • portfuzzleBeitragsautor

      Da hast Du vollkommen recht. Das sind höchst interessante Dinge die näher beleuchtet werden. Immer wieder spannend.

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