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„stabil – instabil“ Günther Becker zum 100. Geburtstag

Von Stefan Fricke. Zwei Stationen prägten Günther Beckers Komponistenbiographie: die Darmstädter Ferienkurse und Griechenland. Obwohl er sich intensiv mit der griechischen Kultur beschäftigte, waren Beckers Kompositionen als Experiment und Expression der Avantgarde verpflichtet.

Günther Becker hatte an der Musikhochschule Karlsruhe und an der Musikakademie Detmold Komposition bei Wolfgang Fortner studiert und übersiedelte 1956 nach Athen. Zwölf Jahre lang blieb er in Griechenland, wo er als Musiklehrer am deutschen Dörpfeld-Gymnasium und als Musikreferent des Goethe-Instituts eine Infrastruktuktur für zeitgenössische Musik aufbaute. In den 1960er-Jahren werden seine Kompositionen bei allen bedeutenden Festivals Neuer Musik von namhaften Interpreten gespielt. Von 1974 bis 1989 war Becker Professor für Komposition und Live-Elektronik an der Musikhochschule Düsseldorf. So unterschiedlich die Eindrücke waren – seine prägendsten Erfahrungen waren Griechenland und die Darmstädter Ferienkurse.



© Deutschlandfunk Kultur, Neue Musik, 9.4.2024

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