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The Power of Repetition – Zum 100. Geburtstag von Mal Waldron

‘Thelonious Monk mit Groove‘ – Harmonische Freiheit und perkussive Repetition machten Mal Waldron zum großen Jazz-Pianisten.

„Telegraphenstil“ wurde Mal Waldrons Spiel genannt, weil seine repetitiven Figuren wie musikalische Morsezeichen wirkten. Tatsächlich waren es Morsezeichen aus einem Jazz, den der Pianist mitgeprägt hatte – als Begleiter von Billie Holiday, in Charles Mingus‘ Jazz Workshops, als Hauspianist bei Prestige Records und als Weggefährte von Avantgardemusikern der frühen 1960er-Jahre wie Eric Dolphy oder John Coltrane. Mal Waldron war ein ‘Thelonious Monk mit Groove‘ – seine Energie und Intensität brodelten von 1963 bis zu seinem Tod 2002 in Europa. Morsezeichen eines Jazz, der frei, aber rhythmisch pulsierte.

© ARD, Jazz, 16.8.2025

Mal Waldron:
Boo

Charles Mingus:
Jump Monk

Mal Waldron:
Left alone
Nervous

Billie Holiday:
Willow Weep for Me

Eric Dolphy:
Fire Waltz

Dizzy Gillespie:
Duke’s Awakening

Embryo feat. Mal Waldron:
Maroc Part I

Mal Waldron:
The Call

Steve Lacy / Mal Waldron:
Snake out

Kenny Burrell:
Soul Eyes

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