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Unendlichkeit – Eine Begegnung mit Michel van der Aa von Martina Seeber

Grenzen? Michel van der Aa war nie auf der Schmalspur unterwegs. Weder als Komponist noch als Autor oder Filmregisseur. Und erst recht nicht, wenn er mit Medien komponiert.

Die jüngsten Arbeiten des 1970 geborenen Niederländers handeln von Körperfluchten, von virtueller Realität, vom Leben und Sterben oder vom Altern, wenn er der Cellistin Sol Gabetta ein Alter Ego gegenüberstellt, an dem die Zeit deutliche Spuren hinterlassen hat. Van der Aa komponiert Filmopern, Kammermusik, Orchesterwerke, er erfindet digitale, interaktive Lieder, entwirft Installationen oder dreht Filme. Auch die unsichtbare Grenze zur populären Musik hat er mehr als einmal überschritten, das letzte Mal mit seinem ersten Indie-Pop-Album mit Kate Miller-Heidke.



© HR 2, Neue Musik, 17.6.2021

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